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Mimo Trails: Stadt offen, aber wenig optimistisch

Mimo Trails: Stadt offen, aber wenig optimistisch

Gesprächsbereit, aber wenig optimistisch ist die Stadt Taucha, was die Zukunft der Radsportler und ihren illegal erbauten Hindernis-Parcours namens Mimo Trails angeht.

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Mit viel Aufwand haben die jungen Leute den Parcours im Wäldchen aufgebaut.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Bürgermeister Holger Schirmbeck erklärte gestern auf Nachfrage, der Technische Ausschuss habe sich diese Woche damit erneut befasst. „Wir sehen als Stadt nur geringe Chancen, den jungen Leute auf diesem Standort zu helfen“, so der Stadtchef.

Wie berichtet, hatte der private Besitzer die junge Leute und ihren Extremsport in seinem Waldstück auf dem Gelände der ehemaligen Mitteldeutschen Motorenwerke (Mimo) lange stillschweigend geduldet. Nachdem er jedoch Kenntnis bekam, dass dort die Parcours weiter ausgebaut wurden, setzte er den Jugendlichen und jungen Erwachsenen jetzt ein Ultimatum. Bis Mitte Februar müssen sie die Anlagen selbst zurückgebaut haben – sonst geschieht das auf ihre Kosten oder die ihrer Eltern.

Vor allem mit dem Standort gebe es Probleme, so Schirmbeck. Baurechtlich sehe er bislang keine Möglichkeit, dort eine Sportanlage genehmigt zu bekommen. Die Stadt wolle zwar nochmal nachfragen beim Kreis, aber die Chancen auf andere Äußerungen seien eher gering.

Im Ausschuss sei nochmal erklärt worden, dass es als Alternative prinzipiell möglich wäre, ein solche Anlage im Bereich der Ebert-Wiesen auf der ehemaligen Mülldeponie dort zu errichten. „Wir als Stadt brauchen dafür aber unbedingt einen rechtsfähigen Partner auf Seiten der Jugendlichen“, erklärt Schirmbeck. Im Vorjahr seien die Gespräche der jungen Leute, sich einem Verein anzuschließen, recht weit gediehen, aber dann wohl wieder eingeschlafen, weiß er.

Aus Mitteln der Stadt die Anlage auf den Ebert-Wiesen zu errichten, sei nach derzeitigem Haushaltsstand ausgeschlossen. Wenn die jungen Leute jedoch mit einem Verein oder einem anderen rechtsfähigen Partner auf die Stadt zukämen, wäre sie dem Vorhaben gegenüber sicher aufgeschlossen und gesprächsbereit, kündigte er an.

Jörg ter Vehn

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