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Taucha Mittelalter-Spektakel verzückt die Besucher
Region Taucha Mittelalter-Spektakel verzückt die Besucher
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21:00 27.06.2010
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Taucha

Alexander Mischek-Eckensberger war voll des Lobes: „Der Umgang mit Kindern hier – ganz toll.“ Er meinte vor allem Zauberer und Artist Fulexx, der mit Fackeln um sich warf, sich schon mal eine ganze (Luftballon-)Schlange genüsslich in den Mund schob und sie vertilgte und so den Kindern das Staunen ins Gesicht trieb.

Dabei standen ihm Violentia und Columbella von den Spielleuten Cucania in nichts nach. Die beiden jungen Damen, eine ist Theater-, die andere Tanzpädagogin, spielten mit dem Publikum, luden zum Mittanzen und Singen ein, dass es eine wahre Freude war. Dann war da noch das Karussell mit Handbetrieb, der Hornschnitzer, der Barbier, ein Bogenschießstand – jede Menge Futter für die Sinne und den Magen bot das Spektakel. „Das passt einfach alles gut zusammen und ist sehr engagiert“, lobte auch Besucher Jan Müller, der mit seinen Kindern gekommen war.

So streifte denn auch ein zufriedener Jürgen Ullrich vom Schlossverein über den Platz. Er hatte die Geraer Agentur um Stephan Wenzel und Daniel Zein nach Taucha geholt, die sich nach einem mittelalterlosen letzten Jahr und dem davor zuletzt sehr gewinnorientierten Mittelaltermarkt eines anderen Anbieters die Gunst des Publikums zurückerobern wollten. Nach Ulrich dürfen sie dass auch in den nächsten Jahren: „Ein tolles Ambiente, tolle Händler, es ist genau das, was wir wollen“, sagte er. Besonders gut gefallen habe ihm, dass das Angebot auf Familien zugeschnitten sei. „Das ist ja auch unser Ziel hier für das ganze Schloss“, sagte Ullrich. Er wolle den Veranstaltern einen Zweijahresvertrag für das Spektakel anbieten.

Wenzel und Zein ließen das am Wochenende erst mal offen. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“, sagte Zein zum Publikumszuspruch. Schön fand er, dass viele Gäste auch in Mittelalterkluft das kleine Fest besuchten. „37 waren es allein am Sonnabend“, sagte Wenzel. Insgesamt seien Hunderte vorbeigekommen, um auch abends den Spielleuten von Nachtwindheim zu lauschen sowie an Grill und Schänke den Abend zu verbringen. „Insgesamt sind wir zufrieden“, so Wenzel. Wie es weitergeht, müsse beraten werden.

Bleiben vom Markt werden starke Eindrücke, die Atmosphäre – und zwei Teesorten, die Klaus Wirtz eigens für den Schlossverein komponierte und die dort erhältlich sind.

Jörg ter Vehn

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