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Taucha Modehaus Fischer spendet für Hochwasser-Opfer
Region Taucha Modehaus Fischer spendet für Hochwasser-Opfer
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16:35 19.05.2015
Jens Bruske vom Deutschen Roten Kreuz und Ulrich Fischer vom gleichnamigen Modehaus packen die letzten Hosen und Shirts ein, die Mike Burzan vom DRK-Katastrophenschutz nach Zwenkau bringt (von links). Quelle: Julia Tonne

1500 neue Kleidungsstücke für Damen spendete das Modehaus - im Wert von rund 30 000 Euro. "Solche großen Spenden sind schon selten, wir freuen uns riesig", sagte Jens Bruske vom Vorstand des DRK-Kreisverbands Leipzig-Land bei der Übergabe. Für den Geschäftsführer des Modehauses, Ulrich Fischer, ist es eine Selbstverständlichkeit, den Hochwasser-Opfern zu helfen und sie mit den Dingen zu unterstützen, die dringend vor Ort gebraucht werden. "Wir waren stellenweise selbst von der Flut betroffen, wie wissen, wie es sich anfühlt, wenn alles vom Wasser zerstört wird", begründete Fischer. So stand beispielsweise die Filiale in Eilenburg 2002 unter Wasser, und in diesem Jahr "war es teilweise wirklich knapp". So musste in Meißen der Geschäftseingang zugemauert werden, dem Laden im Elbepark in Dresden drohte die Schließung, und in Gera und Halle stand das Wasser nur wenige Meter vor den Ladentüren.

Seit zwei Wochen mittlerweile ist das Spendenlager in Zwenkau geöffnet, doch derzeit, sagt Bruske, kämen wenige, die ihr Hab und Gut verloren hätten. "Vielen steht im Augenblick der Kopf noch ganz woanders, erst einmal müssen in den Regionen die schlimmsten Schäden beseitigt werden, erst dann kümmern sich die Menschen auch um neue Kleidungsstücke", begründete er. In den vergangenen Tagen seien nochmals Handzettel in Pegau und Elstertrebnitz verteilt worden, auf denen auf das Spendenlager hingewiesen werde.

Die Spendenbereitschaft des Modehauses zeigte sich auch darin, dass von jedem verkauften Kleidungsstück ein Euro für die Fluthilfe zurückgelegt wurde. 15 000 Euro kamen so zusammen. "Das Geld werden wir auf verschiedene Orte verteilen", sagte Fischer. Er bittet Kunden deshalb darum, ihm mitzuteilen, wo besonders Hilfe benötigt werde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.06.2013

Julia Tonne

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