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Taucha Neue Gesichter an der Mittelschule Taucha
Region Taucha Neue Gesichter an der Mittelschule Taucha
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09:00 23.08.2011
Hat die Leitung der Mittelschule übernommen: Andreas Kießling in seinem Büro. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Ein „gute Tradition“ sei das, gemeinsam das alte Schuljahr zu beenden und das neue zu beginnen, erklärte er den rund 450 Mittelschülern. Etwa 4700 gebe es im Kreis Nordsachsen, in die Tauchaer Mittelschule gingen damit rund neun Prozent.

Die Neulinge wurden traditionell von den Zehntklässlern mit einer Rose willkommen geheißen. Aus Kapazitätsgründen hätten zum ersten Mal Schüler weggeschickt werden müssen, nicht alle gut 90 Anmeldungen in Taucha berücksichtigt werden können, so Kießling. Wegen der räumlichen Verhältnisse könnten nur drei neue Klassen aufgenommen werden. Wie berichtet, plant die Stadt den Schulausbau.

Willkommen: Zehntklässler überreichen den Neulingen eine Blume. Quelle: Jörg ter Vehn

Ebenso traditionell wurden Schüler wegen besonderer Leistungen geehrt. Lehrerin Inge Langer und Kießling überreichten Marie Gramm und Nick Schuffelgen Urkunden über die Prüfungen in Wirtschaftsenglisch, die sie im vorigen Schuljahr mit Auszeichnung bestanden hatten. Hussein Zayat wurde in Abwesenheit geehrt.

In Taucha sei schon vieles erreicht, „es gibt eine Menge, das gut organisiert ist“, sagte der neue Schulleiter. Er war zuletzt an der Mittelschule Torgau-Nordwest tätig, wohnt in Schildau. Seit Anfang August ist der 50-Jährige nach Taucha abgeordnet. Seitdem habe er sich vornehmlich um Organisatorisches wie den neuen Stundenplan gekümmert, seit voriger Woche intensiv mit allen Kollegen zusammen.

Er wolle sich zunächst in Ruhe umschauen und mit allen Seiten reden, erklärte Kießling. Dann werde er schauen, welche Ideen es für Veränderungen gibt. Mit der sechsköpfigen Steuergruppe des Kollegiums an der Schule sei vereinbart, im November eine Art pädagogischen Tag zu gestalten, „um dort gemeinsam mit allen Kollegen zu schauen, wohin wir uns entwickeln wollen“, kündigte er an. Er wolle sich auf jeden Fall Zeit nehmen für die weitere Entwicklung, nichts mit der Brechstange vorantreiben, „sondern in einem guten Miteinander“, sagte er. Einen großen Vorteil in Taucha sehe er auch in der Sozialarbeit an der Schule, erklärte er.

Jörg ter Vehn

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