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Taucha Neue Lakomy-Musik für Tauchaer "Flohkiste"
Region Taucha Neue Lakomy-Musik für Tauchaer "Flohkiste"
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13:47 19.05.2015
Die Melodien und Texte aus dem "Traumzauberbaum" verbinden Simone Potrykus, Monika Erhardt-Lakomy und Kerstin Schlaupe (von links). Quelle: Reinhard Rädler

Das waren wohl auch seine allergrößten Erfolge als Solist. Mit seinen "Geschichtenliedern" und dem "Traumzauberbaum", die er komponierte und zu denen Monika Erhardt, seine Ehefrau, die Texte schrieb, sind viele Kinder im Osten Deutschlands aufgewachsen. Lakomy hatte sich selbst ein Denkmal gesetzt, bevor er 67-jährig am 23. März letzten Jahres starb. Über 200 Film- und Ballettmusiken stammen aus seiner Feder und zusammen mit seiner Frau brachte er 14 CD's heraus, vier davon aus dem Märchen um den "Traumzauberbaum".

Als einige Lieder davon jetzt im Café Esprit in Taucha gespielt wurden, zeigte sich im Publikum Kerstin Schlaupe ziemlich textsicher: "Ich habe die Geschichtenlieder schon als Kind gern gehört und gesungen", erzählte die Leiterin der Tauchaer Kita "Flohkiste". Später, beim Studium zur Kindergärtnerin in Leipzig, habe diese Musik in der Ausbildung weiter eine große Rolle gespielt und begleite sie auch heute noch bei der Kinderbetreuung. "Unsere Kita ist eine musikalisch orientierte Einrichtung", sagte ihre Kollegin Simone Potrykus. "Da kommen wir bei unserer Gruppenarbeit gar nicht am 'Traumzauberbaum' vorbei", waren sich die beiden Erzieherinnen einig. Prompt vervollständigten sie mit ein paar CD's und Musikkassetten das Musikarchiv der Kita "Flohkiste".

Bei der "Tauchaer blauen Stunde" gab es diese Gelegenheit. Dort war auch Monika Erhardt-Lakomy zu Gast und ließ die Zuhörer an ihren Erinnerungen an "Lacky", wie ihr Mann genannt wurde, teilhaben: "Er hat, als er von seinem nahenden Tod erfuhr, alles geregelt, damit sein Lebenswerk erhalten bleibt", erzählte sie bewegt. "'Lacky' hat die Arrangements umgeschrieben, so dass wir in diesem Jahr das 35-jährige Jubiläum des 'Traumzauberbaums' feiern können und die Bühnenshow weitergeht". Das Studio in Lakomys Haus, in dem die vielen Kompositionen entstanden sind, ist jetzt eine Kindertagesstätte geworden, berichtete Erhardt-Lakomy. "Ich habe als Elfjährige allein im Wald geschlafen. Das hat meine Fantasie angeregt, so dass daraus der Traumzauberbaum-Titel und die vielen Texte um die Märchenfiguren 'Moosmutzel' oder 'Waldwuffel' entstanden sind", verriet die gebürtige Thüringerin noch.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.09.2014
Reinhard Rädler

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