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Taucha Neue Straße in Pönitz ist offiziell freigegeben
Region Taucha Neue Straße in Pönitz ist offiziell freigegeben
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14:15 19.05.2015
Kinder der Kita "Pönitzer Waldgeister" übergeben dem nordsächsischen Landrat Michael Czupalla und dem Tauchaer Bürgermeister Holger Schirmbeck ein Plakat für Tempo 30 auf der neu ausgebauten Straße. Quelle: Reinhard Rädler

Die Finanzierung Straßenausbaus und des Knotenpunktes Tauchaer, Alte Dorf- und Bahnhofstraße sowie An der alten Sandgrube erfolgte mit 608 000 Euro aus Mitteln des Freistaates, des Landkreises und der Stadt.

Auf einer Länge von 614 Metern wurde die sechs Meter breite Straße ausgebaut. Die Straßenentwässerung wurde dabei grundhaft erneuert, der Fußweg gepflastert sowie zwei Bushaltebuchten angelegt. Die Stadt Taucha finanzierte mit 102 000 Euro die Erneuerung der Straßenbeleuchtung, 126 500 Euro flossen in den Ausbau des Fußweges, der sich laut Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) in einem beklagenswerten Zustand befand. 26 000 Euro kostete die Verrohrung des Pönitzer Baches in der Straße Am Bahnhof.

Mit einem Lied eröffneten die Kinder der Kindertagesstätte "Pönitzer Waldgeister" den offiziellen Akt. Alle Kinder hatten sich dabei eine Tafel mit der Aufschrift "30" umgehängt. "Wir freuen uns alle über die neue Straße", sagte die Leiterin der Kita Anja Grundmann, "aber was wünscht ihr euch?", fragte sie die Kinder. "Dreeeiiißig!", erscholl es aus vielen Kehlen. Der Landrat und Tauchas Bürgermeister bekamen ebenfalls ein 30-er Schild umgehängt und übernahmen ein Plakat, auf dem die Kinder formuliert hatten, warum die Autos in Pönitz nicht so schnell fahren dürfen. "Weil sie sonst nicht schnell anhalten können", hieß es dort unter anderem.

"Die Botschaft ist angekommen", sagte Czupalla und versprach, dass er das alles aufmerksam lesen und mit dem Bürgermeister wiederkommen wird, um Antworten zu geben. Darauf hoffen auch 113 Pönitzer Einwohner, die mit einer Unterschriftensammlung ebenfalls erreichen wollen, dass die Geschwindigkeit der Tauchaer Straße wieder auf 30 Kilometer pro Stunde herabgesetzt wird. "Der Bürgermeister und ich, wir sind uns einig, dass das noch mal auf dem Prüfstand kommt", versicherte der nordsächsische Landrat im Gespräch mit dem Anwohner Lother Böhmel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.05.2014
Reinhard Rädler

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