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Taucha Neues Forum für kulturellen Austausch in Taucha
Region Taucha Neues Forum für kulturellen Austausch in Taucha
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14:01 15.10.2018
Tobias D. Höhn (l.) und Bärbel Beran moderierten den „1. Kulturtisch“ in Taucha. Quelle: Reinhard Rädler
Taucha

Zu einer lockeren Gesprächsrunde hatte die Tauchaer Künstlerin Bärbel Beran jetzt interessierte Kultur- und Kunstfreunde an den „1. Kulturtisch“ in ihrer „Galerie Am Schloss“ eingeladen. Inspiriert von ihrer langjährigen Nähe zur Kunst- und Kulturszene in Plagwitz, weiß sie, dass man Kunst nicht nur „machen“ sondern auch darüber reden kann. Am besten zwanglos in geselliger Runde unter Gleichgesinnten. „Es soll kein Stammtisch mit einem festen Teilnehmerkreis werden und auch kein Mal- oder Schnitzkurs“, erklärte die Galeristin. „Vielmehr sollen sich Interessierte zusammenfinden, die sich von unseren Themen angesprochen fühlen, zuhören oder darüber reden möchten. Ich bin selbst neugierig auf das, was wir nach dem heutigen Abend auf die Beine stellen werden.“

Ziel der ersten Zusammenkunft war es, erst einmal Ideen zu sammeln, aus denen Inhalte für künftige Treffen entstehen sollen. Tobias D. Höhn, ein in Taucha wohnender Journalist, will gemeinsam mit Beran die Abende moderieren. „Ich lebe seit fünf Jahren hier, fühle mich sehr wohl und möchte mich aktiv in das kulturelle Leben meiner Stadt einbringen“, sagte der aus Franken stammende 41-Jährige.

Unter den 15 Gästen war auch Lutz Kowollik, der als Mitglied des Freundeskreises Chadrac-Espaly (Auvergne/Frankreich) noch ganz beeindruckt war von einer künstlerischen Lichtprojektion, die er beim kürzlichen Freundschaftsbesuch in der Partnerregion erlebt hatte. Mit „Kultur kennt keine Grenzen“ hat er wohl unbewusst den Satz des Abends gesagt, denn diese Aussage lässt sich auch auf die unterschiedlichen künstlerischen Genres anwenden. „Alles kann – nichts muss“, war das Credo der Diskussionen. Kurzvorträge aus den Bereichen Kunst, Kultur oder Wissenschaft könnten ebenso Inhalt der Gesprächsrunden werden, wie die Vorstellung von Künstlern aus der Region. Man könne sich von den Themen inspirieren lassen oder sich überhaupt erst einmal gedanklich mit Kunst in all ihren Facetten auseinandersetzen, hieß es.

Noch fanden alle Teilnehmer am „1. Kulturtisch“ Platz. Das könnte sich aber ändern, wenn die vielen Ideen, die an diesem ersten Abend zur Sprache kamen, dann Gesprächsstoff in geselliger Runde – offen für alle – bieten werden. Im Januar soll es das nächste Treffen geben, das dann unter einem Motto stehen wird. Welches? Die beiden Protagonisten haben nun die Qual der Wahl.

Von Reinhard Rädler

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