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Neues Gesicht für alte Tauchaer Siedlung

Neues Gesicht für alte Tauchaer Siedlung

Die in den neunziger Jahren entstandenen neuen Wohngebiete, wie Graßdorfer Wäldchen, Bogumils Garten oder Parthe-Zentrum sind in Taucha längst ein Begriff. Und nach der gerade erschlossenen Eigenheimsiedlung "Parkblick" an der Wurzner Straße macht jetzt ein alter Standort mit neuem Namen von sich reden: Einige Mehrfamiliengebäude in der Matthias-Erzberger-Straße sollen zu Reihenhäusern umgebaut werden und künftig unter dem Namen "Lindenquartier" im Stadtplan zu finden sein.

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Die zu Reihenhäusern umgebauten Wohnblöcke sollen über eine eigene Grün- beziehungsweise Gartenfläche in Südlage verfügen.

Quelle: Lindenquartier EntwicklungsGmbH

Taucha. Die um 1938 errichteten Häuser der einstigen Gagfah-Siedlung befinden sich im Bereich zwischen Portitzer und Kurze Straße. Nachdem dort Altansprüche und Eigentumsverhältnisse im vorigen Jahr geklärt werden konnten, hat nun der neue Eigentümer, die Lindenquartier Entwicklungsgesellschaft mbH mit Sitz in Taucha, in der Hausnummer 44 mit dem Ausbau des ersten Musterhauses begonnen. "Im Mai soll es eröffnet werden. Das soll gleichzeitig auch der Verkaufsstart für die 30 Einfamilienhäuser des ersten Bauabschnittes werden", informierte Ulrich Kalkof von der gleichnamigen Architekten GmbH. Am Bau seien ausschließlich Firmen aus der Region Taucha und Leipzig beteiligt.

"Grundsätzlich bleibt die äußerlich sichtbare bauliche Hülle erhalten, lediglich zwei Eingangstüren kommen hinzu", klärt der Architekt auf. Jeder Eigentümer hat dann seine eigene Haustür, wogegen sich vorher jeweils vier bis sechs Mieter den Zugang zu ihren 40 bis 50 Quadratmeter großen Wohnungen teilen mussten. Der Höhenausgleich zur Wohnebene erfolgt hier über eine Außentreppe. Die zukünftigen Reihenhäuser verfügen über eine Wohnfläche von etwa 125 bis 170 Quadratmeter sowie eine großzügige Kellerfläche zwischen 50 bis 58 Quadratmeter. Die Keller sollen, horizontal wie vertikal, aufwendig gegen von außen eindringende Feuchtigkeit isoliert werden. Jedes Haus wird eine eigene Grün- beziehungsweise Gartenfläche bekommen. Sie befinden sich alle in Südausrichtung und können direkt von der Wohnung aus betreten werden. Die Grundstücksfläche beträgt insgesamt etwa 230 Quadratmeter bei einem Reihenmittelhaus und ist mit 450 Quadratmeter bei den Reihenendhäusern großzügiger bemessen.

"In der Ausbauphase können die künftigen Eigentümer im Rahmen der Baustatik entsprechend ihrer Wünsche und Bedürfnisse den passenden Grundriss wählen. Alle Häuser haben Gasheizung, die Schornsteine sind aber intakt, so dass daran sogar ein echter Kamin angeschlossen werden kann", weist der Architekt auf die Möglichkeit der individuellen Gestaltung der künftigen Häuser hin. Es bestünde sogar die Möglichkeit, zwei separate Wohneinheiten und damit gegebenenfalls ein Mehrgenerationenhaus zu schaffen. Mit Eigenleistungen beim Ausbau könne die finanzielle Belastung reduziert werden.

Die Häuser bekommen einen eigenen Pkw-Stellplatz auf der der Matthias-Erzberger-Straße zugewandten Stirnseite. "Das Musterhaus ist eine gute und praxisnahe Gelegenheit, gemeinsam mit dem Bauträger eine geeignete Lösung zu finden, die sowohl die Zufahrt zum Stellplatz garantiert, aber auch die Flüssigkeit des öffentlichen Straßenverkehrs gewährleistet", so Tauchas Bauwesen-Fachbereichsleiterin Barbara Stein. "Wir sind miteinander in gutem Kontakt, so dass wir sicher für die städtische Belange tangierende Probleme, wie Ausgestaltung des Fußweges im öffentlichen Bereich und Parkregelungen auf der Hauptstraße, das Umsetzen oder den Ersatz von Bäumen und der Straßenbeleuchtung, eine einvernehmliche Lösung finden werden", ergänzte die Bauexpertin.

Doch nicht nur Wohnungseigentümer haben eine Chance in diesem neu gestalteten Wohngebiet, denn unmittelbar angrenzend soll das Gebäude in der Goethestraße 22-28 bis Ende Mai 2014 vollständig saniert werden. Es entstehen hier moderne Zwei- und Vier-Zimmer-Mietwohnungen zwischen 42 bis 88 Quadratmetern.

"Wenn wir nun ein attraktives Wohngebiet bekommen, müssen und werden wir auch noch ein Konzept erarbeiten, damit auch das Umfeld, wie die große Brachfläche an der Friedrich-Ebert-Straße, aufgewertet wird", umreißt Barbara Stein künftige Aufgaben zur Ausgestaltung dieses Wohnstandortes.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.01.2014
Reinhard Rädler

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