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Neutsch: "Das wird zusammen mit dem Standesamt der schönste Raum"

Neutsch: "Das wird zusammen mit dem Standesamt der schönste Raum"

Bereits seit letzten Herbst ist der Haupteingang in das Tauchaer Rathaus gesperrt. Wie berichtet, waren bei Malerarbeiten Reste einer Wandmalerei entdeckt worden.

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Im Eingangsbereich des Tauchaer Rathauses werden derzeit von Restaurationsmalern die ursprünglichen Wandverzierungen wieder aufgebracht. So soll es schon vor 100 Jahren nach dem Bau des Rathauses ausgesehen haben.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Einige Monate und Beratungen mit Denkmalschützern später sind nun speziell ausgebildete Restauratoren-Maler dabei, den Treppenaufgang im Eingang des Gebäudes nach historischem Vorbild zu gestalten. 1913 war das jetzige Rathaus als "Neues Amtsgericht" eröffnet worden.

Die zuletzt schlicht überpinselten Wände und die Decke erstrahlen bereits jetzt in neuem Glanz. Nachdem die Krostitzer Restauratorin Sandra Haselbach freigelegte Reste der ursprünglichen Malerei untersucht hatte, fertigen nun entsprechend ausgebildete Handwerker die Nachbildungen an. Denn ein Großteil der Rundbögen und Pilaster mit ihrer Relief-Imitation und ornamentalen Gliederung war nicht mehr vorhanden. Die nun zu sehenden grauen Rundbögen gliedern das Gewölbe und beinhalten in den Verzierungen Bilder von Löwen und Adlern. An einigen Stellen konnte die Originalsubstanz freigelegt und erhalten werden. An deren Vorbild orientieren sich die Farbtöne für die nun wieder aufgetragene Dekorationsmalerei.

"Das wird zusammen dem Standesamt der schönste Raum im Rathaus", zeigt sich Andreas Neutsch, der technische Leiter der städtischen Immobilienbetreuungs- und Verwaltungsgesellschaft begeistert. "Darauf können wir stolz sein, das ist auch was für die nächste Generation. Zumal wir auch außen das Eingangsportal erneuern." Spätestens Mitte April sollen innen die Arbeiten abgeschlossen sein. Doch geöffnet werden kann der Eingang wohl erst um Mitte Mai herum, sagte Neutsch. Denn zunächst müssten die neuen Stufen für das Portal außen geliefert werden. Zuvor werde dafür erst noch der Beuchaer Granit gebrochen und bearbeitet. "Das Material kommt aus der Region, hat aber keine Eiseneinlagerungen. Optisch wird damit ein Zustand wie bei der Errichtung des Gebäudes erreicht", so Neutsch. Die alten Stufen seien wegen der Oxydation braun geworden und schon zu porös für eine Aufarbeitung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.04.2015
Olaf Barth

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