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Taucha Neuwahlen: Jugendvertreter für Taucha gesucht
Region Taucha Neuwahlen: Jugendvertreter für Taucha gesucht
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10:00 04.11.2011
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Taucha

„Wahlberechtigt sind alle Schüler, Studenten, Auszubildende und Sonstige bis 25 Jahren, die entweder in Taucha wohnen oder hierzu eine Beziehung haben, also etwa hier arbeiten oder zur Schule gehen“, erklärt Jupa-Sprecherin Sylvia Stärke. Wählbar seien alle jungen Leute ab zwölf Jahre. „Die Formulare für die Wahlvorschläge gibt es im Internet unter www.jupa-taucha.de“, erklärt Jugendparlamentarierin Manuela Leipert. Abgegeben werden könnten die Vorschläge im Jupa-Büro in der Mehrzweckhalle heute und am nächsten Freitag bis 19 Uhr sowie bei den Parlamentsvertretern in den Schulen.

Nach Problemen bei der letzten Wahl mit den Schülerlisten, die etwa das Gymnasium nicht bereit stellen wollte, sei in diesem Jahr ein Kompromiss gefunden worden, berichtet Stärke. „Beide Schulleiter waren sehr kooperativ“, erklärt sie die Lösung: „Am Wahltag erhalten wir die Listen, die im Wahllokal bleiben und nach der Abstimmung wieder abgegeben werden müssen.“ Neben den Urnen in den beiden weiterführenden Tauchaer Schulen könnten junge Leute am Wahltag auch im Rathaus ihre Stimme abgeben.

„Wir waren mal neun Mitglieder, sind wegen Wegzug und Ausbildung aber nur noch fünf derzeit“, erklärt Leipert. Von den neuen Mitgliedern erhoffe sie sich frischen Wind und neue Ideen im Parlament, sagt Stärke. Denn es gebe viel zu tun für die Tauchaer Jugendlichen. Neben dem Dauerthema Jugendclub, der in seiner jetzigen Form kaum von jungen Leuten genutzt wird, wollten sie auch etwas gegen die Politikverdrossenheit der Jugendliche tun, erzählt Leipert. Mit den Schulleitern habe es bereits erste Gespräche gegeben. Ziel sei, dass sich das Jugendparlament etwa im Gemeinschaftskundeunterricht vorstellt und mit den Schülern diskutiert. „Wir wollen auch gegen den zunehmenden Vandalismus etwas unternehmen und mit anderen nach Lösungen suchen“, sagt Leipert.

Das Jugendparlament Taucha ist neben dem in Borna in der Region einzigartig. Es hat eine beratende Stimme im Kultur- und Sozialausschuss des Stadtrates, hat sich für die jungen „Mimo-Riders“ und ihren selbstgebauten Dirtpark im Mimo-Wäldchen eingesetzt, über den Ausbau der Mittelschule Taucha mitberaten, auch die Beleuchtung im Park an den Schöppenteichen immer wieder gefordert.

Immer freitagnachmittags treffen sich die Parlamentarier in der Mehrzweckhalle, um über ihr Vorgehen zu beraten. „Wer interessiert ist, kann gern vorbeischauen“, sagt Anne Schwarzer, mit zwölf Jahren jüngste Parlamentarierin.

Jörg ter Vehn

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