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Taucha Nordsachsens Gesundheitsamt untersucht 1904 künftige Erstklässler
Region Taucha Nordsachsens Gesundheitsamt untersucht 1904 künftige Erstklässler
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11:48 13.11.2018
Eine Ärztin hält ein Stethoskop in den Händen. Quelle: dpa
Nordsachsen

Bis Ende Januar dauern im Landkreis Nordsachsen die Schulaufnahmeuntersuchungen an. Von 1904 Kindern, die im kommenden Schuljahr eine der ersten Klassen an den 47 Grundschulen besuchen, waren bis zum 26. Oktober bereits 756 Kinder untersucht worden, informierte Amtsärztin Ellen Futtig im jüngsten Gesundheitsausschuss.

Zwei Ärztinnen fallen aus

Da die Untersuchungen nur jährlich von Ende September bis Ende Januar stattfinden dürfen und diesmal zwei Ärztinnen wegen Schwangerschaft ausfallen, sei die Umsetzung diesmal eine besondere Herausforderung. Hinzu kommt, so Futtig weiter, dass die Schülerzahlen in den vergangenen fünf Jahren um acht Prozent gestiegen seien. Es gebe also immer mehr Schüler, die im Vorfeld untersucht werden müssten. Demnach nimmt die Schulaufnahmeuntersuchung immer mehr Zeit in Anspruch und bindet Personal.

Untersuchungen sind Pflicht

Vor Schulbeginn – also noch während der Kindergartenzeit – führen die Kinder- und Jugendärzte des Gesundheitsamtes die Untersuchung durch. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Ziel ist es, mögliche Gesundheits- und Entwicklungsstörungen mit besonderer Bedeutung für einen erfolgreichen Schulbesuch frühzeitig zu erkennen. Dabei informiert der Arzt die Eltern über die eventuell notwendigen therapeutischen Maßnahmen. Auch der Schulleiter, so dies erforderlich ist, werde hinsichtlich schulischer Fördermaßnahmen für das Kind beraten, informiert das Sächsische Sozialministerium.

Von Nico Fliegner

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