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Taucha Nur Gewinner zu Wasser und zu Land
Region Taucha Nur Gewinner zu Wasser und zu Land
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15:43 11.07.2010
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Taucha

Am Sonnabend hatten der Parthebad-Verein mit Unterstützung der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), der Kommunalen Wasserwerke, dem Eisverkäufer Thomas Friedel mit seinem Team und dem Parthebad selbst Groß und Klein nochmal zum Kinderfest ins Freibad geladen, nach wetterbedingter Pleite vor sechs Wochen.

Der Leitende Schwimmmeister Ronald Hanns stand am Eingang und begrüßte seine erwachsenen Badegäste mit einer Freikarte – eine besondere Aktion anlässlich des Festes. 100 Stück hatte Hanns davon. 11.40 Uhr waren sie bereits vergeben. Und während sich die neuen Badegäste noch ein Plätzchen im Schatten suchten, waren die Wasserspiele schon voll im Gange.

„Schneller! Schneller!“ rief Curd Cornelius Kutz aufgeregt. Der Achtjährige trippelte mit seinen kleinen nassen Füßen am Beckenrand. Im Wasser kämpften seine Teamkollegen Max Lohr und Max Limbach vom Team Parthelino um den Sieg im „Floßpaddeln“. Verbissen stachen die beiden Zwölfjährigen immer heftiger das Ruder ins blaue Nass. Sie wollten auf jeden Fall schneller sein als das Team von Wassi, dem Maskottchen der Wasserwerke, und Willi, dem Baubiber der LVB. Die Spiele im Becken und an Land wurden ständig von der Frage begleitet: Welche Mannschaft wird wohl die beste werden? Vereinsvorsitzende Heike Meyer lachte: „Es gibt keine Verlierermannschaften. Heute gewinnt hier jeder.“

Bei hochsommerlichen Temperaturen folgten das Staffelschwimmen mit einer Mütze auf dem Kopf anstatt eines Staffelstabs, das „Balltreiben“, das „Wassertragen“, „Schiffchen pusten“ und Tauziehen. So gab es drei Spiele im Wasser, drei auf dem Land, mit 30 Kindern in drei Mannschaften. Schnell mussten sie bei jedem Turnier sein, sich anfeuern, zusammenhalten, aber vor allem ein – Kind sein.

In der Zeit von elf bis 17 Uhr konnten sich die Kleinsten und die, die sich noch nicht zu groß fühlen, austoben. Zu einer kleinen Erholungspause lud das Puppenstück „Mit der Bimmel zum Zoo“ der LVB ein. Auf spielerische Art wurde erklärt, wie man sich in einer Straßenbahn zu verhalten hat. Wem das zu langweilig wurde, der kickte auf die Torwand, spielte Volleyball, flog im Schwungtuch durch die Lüfte oder beteiligte sich aktiv an der Aquagymnastik. Zwischendurch gab es immer wieder Fassbrause, Eis, Pommes oder/und eine Bratwurst. Es blieben keine Kinderwünsche offen.

Bei so vielen jungen Besuchern setzte Hanns drei zusätzliche Rettungschwimmer ein und veranlasste eine intensivere Reinigung der sanitären Anlagen. „Sicherheit und Sauberkeit stehen im Vordergrund“ erklärte Hanns. Und danach kam auf jeden Fall gleich der Spaß. Und dem Lachen und Kreischen nach zu urteilen, gab es davon jede Menge – sogar eine Stunde länger als sonst, nämlich bis 21 Uhr.

Karoline Maria Keybe

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