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Taucha Nur optische Täuschung – Trogbau ist nicht zu schmal geraten
Region Taucha Nur optische Täuschung – Trogbau ist nicht zu schmal geraten
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19:04 22.02.2019
Für einen Fußgänger reicht die Straßenbreite schon mal aus. Aber passen hier auch zwei Lkw nebeneinander? Viele Tauchaer haben da ihre Zweifel. Quelle: Foto: Olaf Barth
Taucha

Nach Ansicht des Zweifelnden passen deutlich sichtbar keine zwei Lastkraftwagen im Tunnel im Gegenverkehr aneinander vorbei. Höchstens vielleicht, sie würden ihre Seitenspiegel einklappen und dann vorsichtig im Schritttempo die vermeintlich zu enge Stelle passieren. Auch in der Stadtverwaltung Taucha gingen inzwischen viele solcher Bedenken und Nachfragen ein, weshalb sie im nächsten amtlichen Mitteilungsblatt „Stadtanzeiger“ darauf eingehen wird.

Alle Maße eingehalten

In dem in der März-Ausgabe erscheinenden Artikel zum Thema Portitzer Straße wird unter anderem auf die Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen verwiesen. Darin wird eine maximale Straßenbreite von 5,50 bis 6,50 Meter empfohlen. Die Portitzer Straße wird an der fraglichen Stelle 6,50 Meter breit. Hinzu kommt auf jeder Seite ein 50 Zentimeter breites Bankett. Daneben befindet sich auf beiden Straßenseiten jeweils ein drei Meter breiter kombinierter Rad-/Fußweg. Die Durchfahrthöhe auf der Straße beträgt unter den Gleisen mindestens 4,70 Meter.

Die Trogbau-Werktätigen vor Ort danach befragt, schmunzeln angesichts der von Tauchaern geäußerten Bedenken und flüchten sich in typischen Bauarbeiter-Humor: „Wenn’s zu schmal geworden ist, bauen wir’s eben noch mal.“ Da kann Projektleiter Thomas Schwarz von der Deutschen Bahn nicht unbedingt lachen, versichert aber ganz entspannt: „Alle Maße sind korrekt eingehalten, Lkw werden hier sicher aneinander vorbeifahren

Tunnel wirkt nur so schmal

Als Grund für die Bedenken sieht er eine ganz natürliche optische Täuschung. „Das hat mit der Winkeldichte in den Augen und dem Verhältnis zwischen Länge, Höhe und Perspektive zu tun. Zumal auch noch die Begrenzungswände zum Radweg so hoch sind, was den Tunnel noch schmaler wirken lässt“, so Schwarz. Interessenten, die das nicht glauben, bietet er eine gemeinsame Vor-Ort-Begehung an. Einfach bis kommenden Montag per E-Mail anmelden unter der Adresse thomas.af.schwarz@deutschebahn.com.

Von Olaf Barth

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