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Taucha Ohne Exotik, aber mit Krimi und Witz - 13 Veranstaltungen bei "Leipzig liest in Taucha"
Region Taucha Ohne Exotik, aber mit Krimi und Witz - 13 Veranstaltungen bei "Leipzig liest in Taucha"
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21:00 25.02.2010
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Taucha

Die ausgefallenen Leseorte des vergangenen Jahres wie den Lesebus oder das Parthebad-Pumpenhaus werde es in diesem Jahr nicht geben, erklärte Hans-Jürgen Rüstau als Vorsitzender des Kunst- und Kulturvereins Taucha. Dadurch entfielen auch zahlenmäßig ein paar Lesungen. „Die ausgefallenen Orte sind ja schön, aber nicht immer so leicht umsetzbar“, versuchte Vereinssprecher Tobias Meier den enormen Organisationsaufwand zu erläutern. „Wir sind schon froh, wenn wir diese Veranstaltungen durchführen können“, so der etwas erschöpfte Rüstau gestern. Für das nächste Jahr seien wieder „exotische Leseorte“ geplant, so Meier. Das Programm kann sich dennoch sehen lassen: Zum Auftakt am 17. März gibt es wie immer die Veranstaltung „Taucha liest selbst“ im Ratssaal, bei der auch das Thema des diesjährigen Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha verkündet wird. „Sechs oder sieben Hobbyautoren, die sich schon beim Kulturstammtisch oder der Lesebühne unterwegs präsentiert haben, werden ihre Texte vortraten“, so Rüstau. Tags drauf erzählt Landolf Scherzer in der Stadtbibliothek, wie er die Welt mit den Füßen vermessen hat. Leipzigs Krimiautor Henner Kotte liest am selben Abend im Café esprit aus seinem neuen Buch „Augen für den Fuchs“, Stefan Haffner aus seinem historischen Leipzig-Krimi „Kindermund“. Am Freitag, dem 19. März, lädt das Klosterschankhaus zu einer Lesung mit Sprüchen des letzten Minnesängers Oswald von Wolkenstein samt Gourmetmenü in seine Räume ein. Paralell dazu wird im Café esprit eine aberwitzige Geschichte von vier alten SS-Männern erzählt, die 60 Jahre nach dem Krieg erstmals aus ihrem Bunker kriechen, die heutige Welt wie schwer bewaffnete Gespenster betreten und aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. „Die Nachhut“ heißt die bitterböse Satire, die ein Leipziger Stern-Reporter unter dem Pseudonym Hans Waal veröffentlicht hat. Der Tauchaer Neu-Autor Reinhard Müller stellt sein Buch „Die hohen Hundert – Von den Irrlichtern der Macht“ ebenfalls am 19. März vor, allerdings im Diakonat.. Literaturbrunch, Kinderbuchlesung in der „LeseLaune“, Mundartliches und mehr runden die fünftägige Reihe ab. Erstmals müsse bei einigen Lesungen Eintritt genommen werden, so Rüstau. Der Verein erhalte keine finanziellen Zuwendungen für die Lesereihe, müsse eigenes Geld zuschießen. Über eine Förderung durch die Stadt ist noch nicht entschieden. Jörg ter Vehn

Jörg ter Vehn

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