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Palisadenhöhe entspricht gesetzlichen Grundlagen

Palisadenhöhe entspricht gesetzlichen Grundlagen

Der Kreisverkehr, der die Matthias-Erzberger-Straße und die Portitzer Straße miteinander verbindet, sowie dessen Gestaltung bleiben weiterhin Gesprächsstoff in Taucha.

Imposant wirkt im Kreisverkehr Matthias-Erzberger-Straße/Portitzer Straße nicht nur der Platz für das Stadtwappen,sondern auch die Palisade dahinter.

Quelle: Alexander Bley

Taucha. Vor allem an der steinernen Palisade erregen sich die Gemüter. „Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten“, sagt Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) und verweist auf vergangene Ausschuss- und Stadtratssitzungen, in welchen die Gestaltung besiegelt wurde. Dabei ist es nicht allein der Geschmack, bei dem die Nase gerümpft wird, sondern die Höhe jener steinernen Pfähle. Eine Aufregung, die Holger Haselbach vom beauftragten Landschaftsarchitekturbüro nicht verstehen kann. Schließlich haben den Entscheidungsträgern der Stadt Lage- und Baupläne vorgelegen, aus denen die Gestaltung und Höhe ersichtlich wurde. „Die gesetzlichen Grundlagen wurden beachtet und eingehalten“, sagt Haselbach und zitiert eine Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen, speziell das Merkblatt, das den Kreisverkehr betrifft. „Die Kreisinsel ist aus Gründen der Verkehrssicherheit vorzugsweise als Erdhügel auszubilden. Inselhöhen zwischen einem und eineinhalb Meter von der Oberkante Flachbordstein sind dabei als Regelmaß zu berücksichtigen“. Die maximale Palisadenhöhe in Taucha beträgt, laut seiner Aussage, 1,35 Meter. „Viele sind nun erstaunt, wie sich das in die Landschaft einfügt“, fügt Schirmbeck an und schließt sich dabei nicht aus, „nicht jeder hat die räumliche Vorstellungskraft“.

Dabei macht die Überhöhung der Insel auch Sinn. Schließlich ist der Kreisverkehr so weithin sichtbar. Außerdem soll so der Verkehr beruhigt werden, weil die gegenüberliegende Seite nicht so einfach überschaubar ist. Konkret heißt das langsamer fahren. Fußgänger können die Straße leichter überqueren. Zudem muss der Autofahrer sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausfahrt auf die Passanten achten, da diese Vorfahrt haben.

Am 15. November erhält der Kreisel sein Gesicht, das Tauchaer Wappen. Dann sind die Arbeiten am Rondell abgeschlossen, dessen Gestaltung 30 397 Euro gekostet hat und nicht wie berichtet 120 000 Euro. Diese Summe ist im Haushaltsplan veranschlagt und dient der anteiligen Zahlung der Gesamtkosten, die an die Firmen geleistet wird. Vorbild für die Gestaltung des Tauchaer Kreisels waren die französischen Pendants in Chadrac und Espaly.

Alexander Bley

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