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Taucha Peter Franke öffnet Atelier: „Ständiges Kommen und Gehen“
Region Taucha Peter Franke öffnet Atelier: „Ständiges Kommen und Gehen“
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10:00 14.06.2011
Kunst aus erster Hand erleben: Peter Helm (l.) im Gespräch mit Maler Peter Franke. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

„Die Porträts sind schon sehr beeindruckend.“ Ute Helm und ihr Mann Peter genießen ihren Kaffee und Kuchen unterm schattigen Baum im Garten von Maler und Grafiker Peter Franke. „Und mein Mann hat auch einen Favoriten: das gelbe Bild“, sagt sie. Ihr selber gefalle eine Landschaft besonders. „Es ist einfach eine sehr schöne Atmosphäre hier“, seufzen beide, sacken im friedlichen, wild-romantischen Garten in ihre Stühle zurück.

So wie Helms die Baalsdorf schauten über Pfingsten Dutzende Interessierte bei Peter Franke vorbei. „Allein am Pfingstsonntag war hier ein ständiges Kommen und Gehen“, freute er sich. Franke hat Atelier und Wohnhaus etwas abgelegen knapp unterhalb des Schwarzen Berges an der Eilenburger Straße.

Er habe viele gute Gespräche geführt, die meisten Besucher seien „sehr ernsthaft“ gewesen, so der Künstler, „fachlich interessiertes Publikum“, meinte er. Viele Gäste aus Taucha seien dabei gewesen, aber auch einige, die sich jedes Jahr bei der Aktion „Kunst offen in Sachsen“ immer neue Ateliers anschauen. „Einige haben uns gesagt, sie hätten in Leipzig vor geschlossenen Türen gestanden und seien dann zu uns hier auch Taucha herausgekommen“, erzählte er. In Frankes Räumen erinnerte eine Staffelei an den Tod seines ehemaligen Lehrmeisters Bernhard Heisig vor wenigen Tagen. Zu sehen war dort auch eine Lithografie von ihm. „Die hat er mir mal geschenkt“, erinnerte sich Franke an seine Zeit mit dem berühmten Maler.

Gestern Mittag schauten auch Schlossvereinsvorsitzender Jürgen Ullrich und seine Frau bei Franke vorbei. Nach ausgiebiger Führung durch die mit Kunst vollen Räume und Gespräch entschieden beide, eine Ausstellung im Rittergutsschloss vorzubereiten. „Die könnte April/Mai im nächsten Jahr sein“, so Franke. Er sei ein eher langsamer Maler, daher werde es auf jeden Fall eine Werkschau werden.

Jörg ter Vehn

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