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Physikerin experimentiert in der Tauchaer Kita „Grashüpfer“

Kleine Experimente Physikerin experimentiert in der Tauchaer Kita „Grashüpfer“

Gerade mal acht Wochen ist die neue Tauchaer Awo-Kindertagesstätte „Grashüpfer“ in Betrieb, und schon gibt es die ersten Initiativen aus der Elternschaft. „Es ist sehr schön, dass sich die Eltern einbringen und mitreden“, sagte Erzieherin Melanie Guthanß.

Die Physikerin und vierfache Mutter Melanie Dathe will Kindergarten-Kinder für die Naturwissenschaften begeistern und beteiligt sie an kleinen Experimenten.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Gerade mal acht Wochen ist die neue Tauchaer Awo-Kindertagesstätte „Grashüpfer“ in Betrieb, und schon gibt es die ersten Initiativen aus der Elternschaft. „Es ist sehr schön, dass sich die Eltern einbringen und mitreden“, sagte Erzieherin Melanie Guthanß. Ihre Kollegin Heike Discher ergänzt: „Das ist einfach toll, wie sich die Eltern engagieren, ich bin darüber sehr froh.“

Die beiden Mitarbeiterinnen betreuten unlängst 20 Kinder zwischen drei und sechs Jahren während einer Experimentier-Stunde, die von Melanie Dathe angeregt und durchgeführt wurde. Die in Taucha wohnende Physikerin ist vierfache Mutter, Tochter Carina (2) wird bereits in der Einrichtung betreut. „Ich möchte die Kinder für Naturwissenschaften begeistern und weiß, dass man damit nicht früh genug beginnen kann“, sagte die 36-Jährige, die zunächst an der Uni Leipzig studiert und dann an der Uni Halle gearbeitet hatte. Jetzt ist sie in der Elternzeit.

Experimente mit Würfelzucker, Essig und Luftballons

Vier Experimente hatte Dathe mitgebracht. Lebensmittelfarben, Würfelzucker, Wasser, Essig, Luftballons, Teller, Gläser, Bindfaden und ein Teelicht gehörten dazu. Kindgerecht erklärte sie ihrem jungen Auditorium im Speisesaal, was es damit auf sich hat. Mit einer Pipette durften die Kinder dann zum Beispiel selbst die Farben blau, gelb und grün auf unterschiedliche Zuckerstücke träufeln. Die sich auf einem Teller auflösenden Würfel, vermischt mit etwas Wasser, bildeten dann je nach Interpretation, eine Wolken- oder Ozeanlandschaft. Am meisten aber staunten die Kinder (und Erzieherinnen) über den „Kerzenfahrstuhl“.

Ein brennendes Teelicht steht auf einer Untertasse in einer Wasserlache. Ein Kind nimmt ein Glas und stülpt es über das Teelicht. Der verbrennende Sauerstoff sorgt dafür, dass das Teelicht auf dem nach innen gesogenen Wasser in die Höhe steigt. Sehr interessiert und begeistert beteiligen sich die Knirpse an den Experimenten.

Andere Mutter organisierte Arbeitseinsatz

Ein andere Mutti organisierte einen Arbeitseinsatz und suchte unter den Eltern noch tatkräftige Mitstreiter. Denn vor der Einrichtung harrte eine Freifläche darauf, weiter von Unkraut befreit zu werden. Daneben haben die Kinder bereits Beete angelegt und Blumen gepflanzt. Nebenan sind Landschaftsbauer noch dabei, die Freiflächen rund um den Spielplatz herzustellen.

Von Olaf Barth

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