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Taucha Picknick am Tauchaer Schöppenteich ganz in Weiß
Region Taucha Picknick am Tauchaer Schöppenteich ganz in Weiß
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09:01 11.07.2017
Der Große Schöppenteich in Taucha ist eine idyllische Kulisse für das am Sonntag veranstaltete „Dîner en blanc“. Quelle: Foto: Reinhard Rädler
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Taucha

Die grüne Wiese vor dem Großen Schöppenteich füllte sich am Sonntagnachmittag zur dritten Ausgabe des „Dîner en blanc” in Taucha doch etwas zögerlich. Im vergangenen Jahr hatten etliche Gäste mehr das Terrain bevölkert. Etwa 80 Besucher waren – einer französischen Tradition der 80er-Jahre folgend – weiß gekleidet gekommen. Sie hatten Tisch, Stühle oder Decken sowie Essen und Trinken mitgebracht, um gemeinsam zu speisen, zu plaudern und dabei einen guten Schluck zu trinken. Die Inhalte der gut gefüllten Picknickkörbe und das Sommerwetter sorgten für gute Laune im herrlich sattgrünen Areal am Schöppenteich. Die Livemusiker der Tauchaer Band „soulEggs“ hatten mit ihrem musikalischen Programm daran keinen geringen Anteil. Sie ließen es sich auch nicht nehmen, ihrem kürzlich verstorbenen Bandkollegen Wolfgang „Suhle“ Zahn mit dem von ihm arrangierten Titel „Georgia on my mind“ zu gedenken.

„Wir kommen im nächsten Jahr bestimmt wieder“, hatten Brigitte und Hans Bold aus Mockau voriges Jahr der LVZ nach ihrem ersten Dinner-Besuch versprochen. Sie hielten Wort und brachten noch „Verstärkung“ mit. „Wir waren neugierig und wollten mal dabei sein. Es ist schön hier, und wir finden das toll“, freuten sich ihre Nachbarn und Freunde Christina und Werner Pihaule. Auch Reinhild und Tobias Weischat genossen den Nachmittag: „Es ist eine herrlich entspannende und angenehme Atmosphäre hier“, lobten die Bornaer das Veranstaltungsgeschehen.

„Diese Veranstaltung gehört einfach auf diesen Platz“, sagte Hartmut Nevoigt, der vor drei Jahren die Initiative für ein „Dîner en blanc” in Taucha ergriffen hatte. Das soll immer eine Woche vor der Tauchaer Rocknacht stattfinden, also immer Anfang Juli. „Es gibt nichts Schöneres, als bei Essen und Trinken zusammenzusitzen, miteinander zu schwatzen und dabei die Stadt zu genießen“, warb Ideengeber Nevoigt für die „weißen Dinner“ der kommenden Jahre und dankte dem Heimatverein für die Unterstützung.

Obwohl das französische Original oft auf spontane Termine und bis zuletzt geheim gehaltene Örtlichkeiten setzt – etwas mehr und frühzeitigere Werbung könnte bei der Tauchaer Variante für einen größeren Zuspruch sorgen, vermuten einige Teilnehmer.

Von Reinhard Rädler

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