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Plan: Revier Taucha nicht mehr 24 Stunden lang besetzt

Plan: Revier Taucha nicht mehr 24 Stunden lang besetzt

Ob nach der Polizeireform von Leipzig geführt oder weiterhin von Eilenburg: Das Polizeirevier Taucha steht vor Veränderungen. Denn auch Polizeirat Peer Oehler, Revierleiter in Eilenburg, möchte die Arbeit am Standort Taucha reformieren.

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Im Hinterhof des Rathauses untergebracht: das Polizeirevier Taucha.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Das erklärte er Mittwochabend bei einer Infoveranstaltung des SPD-Ortsvereins Taucha.

Er habe einen Vorschlag eingereicht, wonach das Revier Taucha ab dem 1. Juli nicht mehr 24 Stunden durchgehend besetzt ist, erklärte Oehler. Grund sei, dass auch jetzt schon der eine so genannte Pultbeamte, der im Haus Dienst macht, nicht rausfahren kann zu Einsätzen, erklärte Oehler gestern. Denn es gebe die Dienstvorschrift, dass das Haus besetzt sein muss. „Aber ich habe lieber mehr Beamte auf der Straße als am Pult sitzen“, erklärte er seinen Ansatz. Daher sei es günstiger, das Revier nachts vom Eilenburger Pult aus zu führen. Wer nachts am Haus in Taucha etwas melden wolle, werde automatisch weitergeleitet nach Eilenburg, beruhigte er die nur etwa 20 anwesenden Besucher der Veranstaltung.

SPD-Ortsvorsitzender Thomas Kreyßig wünschte sich auf der Veranstaltung insgesamt mehr Präsenz der Polizei in Taucha. „Aber an unsere Forderung nach einem eigenständigen Revier in Taucha geht jetzt wohl erst recht keiner mehr heran“, sagte er gestern enttäuscht. Er erneuerte gleichwohl die Forderung nach festen Präventionszeiten bei Polizeieinsätzen, wie die Kommunen sie etwa bei ihren Feuerwehren mit einer Frist von zwölf Minuten vorzuhalten haben.

Oehler verweigerte sich dem nicht. Die Hilfsfristen einzuhalten sei „geübte Praxis“ in seinem Verantwortungsbereich, eine Vorschrift dazu gebe es aber nicht, erläuterte er gestern.

Vor allem mit Bürgerpolizisten will er künftig die Präsenz im Ort stärken und plant, die Stellen von derzeit eins auf drei zu erhöhen. „Diese Beamten sind vorrangig für mehr Präsenz, Prävention und Bürgerkontakte in Taucha gedacht“, erläuterte er und machte deutlich, wie sehr die Polizei die sozialen Netzwerke der Bürger und ihre Kontakte für die Arbeit benötige. Die Bürgerpolizisten würden weiterhin ihre Büros am Standort Taucha haben. Er habe bei der Veranstaltung insgesamt eine „große Zustimmung“ zu dem Thema gespürt, freute sich Oehler gestern. „Ich glaube, die Leute wollen ihre Beamten vor Ort kennen.“

Auf den Vorschlag zur Polizeireform vom Leipziger PD-Chef Wawrzynski, das Revier von Leipzig aus zu lenken, ging Oehler nicht ein. Er sei optimistisch, dass seine Vorschläge umgesetzt werden, so Oehler.

Jörg ter Vehn

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