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Planung zur B 87n in Taucha eingestellt

Erfolg für Gegner Planung zur B 87n in Taucha eingestellt

Die Landesdirektion Sachsen hat in einem offiziellen Schreiben mitgeteilt, dass die Rahmenbedingungen für die geplante vierspurige Trasse B 87n nicht mehr gegeben sind. Der NABU Sachsen hatte jahrelang gegen die Straßenplanungen gekämpft.

Die Bürgerinitiativler „Alternative B 87“ und Nabu-Anhaengersetzten sich seit Jahren für den Erhalt der Parthelandschaft ein. (Archivbild)

Quelle: Alexander Bley

Leipzig. Das Raumordnungsverfahren zur B 87n ist von der Landesdirektion Sachsen eingestellt worden. Ursprünglich sollte die vierspurige Trasse durch die Partheaue und die Taucha-Eilenburger Endmoränenlandschaft verlaufen. Der sächsische NABU mitsamt der Regionalgruppe Partheland hatte sich seit Jahren gemeinsam mit Bürgerinitiativen dagegen gewehrt und begrüßt nun die Entscheidung.

Das Engagement habe sich gelohnt, erklärte Joachim Schruth, der die Verfahren sieben Jahre lang begleitete. „Die neue Straße hätte wertvolle und unverbaute Bereiche des Landschaftsschutzgebietes Partheaue, der Tauchaer Endmoränenlandschaft, der Mulde- und Elbaue wie auch Randbereiche der Dübener Heide zerschnitten.“

Die in der Region lebenden Bürger hätten einen bedeutenden Verlust der Lebensqualität erfahren, Lebensräume für eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten wären unwiederbringlich verloren gegangen, so Schruth. Die NABU-Regionalgruppe hatte mit zahlreichen Aktionen gegen das Vorhaben protestiert.

Am Freitag bestätigte auch die Landesdirektion das Ende der Planung. Demnach hat das für den Bau zuständige bundeseigene Unternehmen Deges bereits am 17. März die Einstellung des Verfahrens beantragt, weil die wesentlichen Rahmenbedingungen nicht mehr vorlägen. Die Landesdirektion habe dem Antrag mit Schreiben vom 22. Juni entsprochen.

Nunmehr ist zwischen der A 14 und der Landesgrenze zu Brandenburg ein qualifizierter Neu- und Ausbau der jetzigen B 87 in zwei Schritten vorgesehen. Schwerpunkt sei zunächst die Strecke von Eilenburg bis zum Nachbarland. Für den Abschnitt von Leipzig bis Eilenburg sind der Behödre zufolge noch weitere Untersuchungen notwendig. So solle eine Verkehrszählung in diesem Jahr abgewartet werden. Einer der Knackpunkte bleibe die Anbindung der Stadt Leipzig an die künftige Trasse.

boh/mro

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