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Polizisten unterliegen Schützen knapp

Polizisten unterliegen Schützen knapp

Auch in der sechsten Auflage des Freundschaftsschießens auf der Schießanlage Am Veitsberg der Bürger-Schützengesellschaft 1857 Taucha blieb der Siegerpokal beim Gastgeber.

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Volltreffer – Annett Krock und Tochter Jenny werten ihre Trefferausbeute aus. Tauchas Sportschützen hatten auch wieder Pfeil und Bogen mitgebracht.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Zweiter wurde die Mannschaft der Polizei mit Sachsens Polizeipräsident Bernd Merbitz an der Spitze.

„Wir wollen gar nicht gewinnen, denn wir sind hier nur Gäste und da können wir nicht besser sein, als die Hausherren“, witzelte der oberste sächsische Polizist vor dem Schießen. Polizeirat Peer Oehler, Revierleiter in Eilenburg, pflichtete ihm zwar bei, verriet aber, dass seine Mannen einen Tag vor dem Wettkampf auf dem Schießstand noch einmal geübt hatten. Soviel zum Thema „Zurückhaltung gegenüber dem Gastgeber“…

Es war ein spannender Wettkampf zwischen den Mannschaften der Bürger-Schützengesellschaft, der Feuerwehren aus Taucha und Merkwitz, der Polizei und Gästen des Siedlervereins „Fortuna Siedlung Leipzig-Thekla“. Geschossen wurde mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Entfernung mit jeweils fünf Schuss. Am Ende wurde es knapp für die Bürgerschützen, denn der letzte Polizeischütze produzierte bei seinem finalen Schuss eine Fahrkarte und vergab so die Siegchance. Bester Einzelschütze wurde mit 36 Ringen der Vorstandsvorsitzende des Siedlervereins, Holger Fischer. Ein „nicht genannt sein wollender Schütze“ erhielt für seine Gesamtleistung mit ganzen vier Ringen ebenfalls eine Urkunde.

Oberschützenmeister Werner Dölz konnte unter den Gästen die für das Waffenrecht zuständigen Vertreter des Landratsamtes Nordsachsen sowie Tauchas Ordnungsamtschef Albrecht Walther begrüßen. Er würdigte bei einem Rundgang durch die Anlage die enorme Arbeitsleistung der derzeit 79 Vereinsmitglieder. In 12 000 Arbeitsstunden war die Schießanlage zu einer der modernsten Sportschießanlagen Westsachsens ausgebaut worden und wird über die sieben Jahre ihres Bestehens gepflegt und gewartet. „Sicherheit ist in unserem Verein oberstes Gebot für den Schießbetrieb“, so der Vorstandsvorsitzende. Deshalb konnte ihn kürzlich auch ein überraschender Besuch eines MDR-Fernsehteams nicht in Verlegenheit bringen, das die Einhaltung der Sicherheitskriterien mit verdeckten Methoden austesten wollte.

Es wurde ein entspannter Tag mit vielen Gesprächen bei Fassbier, roter Limonade, hausgebackenem Kuchen und einem 25-Kilogramm-Spießschwein, das von Gerhard Schlesinger zwei Stunden lang mit der Handkurbel über dem offenen Feuer gedreht werden musste.

Am Nachmittag konnten beim „Tag der offenen Tür“ die Besucher die wunderschön gelegene Anlage zwischen Taucha und Portitz nicht nur inspizieren, sondern sich auch aktiv an den verschiedensten Waffenarten ausprobieren. Und es waren auch Besonderheiten dabei, denn es donnerte auf den Schießanlagen beim Schießen mit einer 44er Magnum-Winchesterbüchse oder einer Mauserbüchse gar mächtig gewaltig.

Auf der vor zwei Jahren eingeweihten Bogenschießanlage versuchte sich Annett Krock aus Markranstädt, unter fachkundiger Anleitung von Gerd Rahm, der seinerzeit wesentlich an der Ausgestaltung der Schießanlage beteiligt war, zum ersten Mal mit Pfeil und Bogen. „Ich war ganz schön aufgeregt, denn es haben ja auch Leute zugeschaut. Doch vor meiner Tochter Jenny wollte ich mir das nicht anmerken lassen“, verriet die 38-jährige Sekretärin. Das gelang ihr mit Bravour, denn immerhin steckten von fünf Pfeilen drei auf der Scheibe.

Reinhard Rädler

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