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Taucha Posaunenchor lädt zum Jubiläumskonzert
Region Taucha Posaunenchor lädt zum Jubiläumskonzert
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00:21 10.11.2017
Johannes Kronfeld (rechts) leitet eine der letzten Proben des Tauchaer Posaunenchores vor dem großen Jubiläumskonzert. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Taucha

„Wir können mit unserer Musik anderen Freude bereiten und für unseren Glauben werben. Außerdem macht es Spaß, in diesem Ensemble zu spielen“, sagte Gerhard Dettbarn vor einer Probe des Tauchaer Posaunenchores. Der bald 82-Jährige ist schon seit 1952 dabei und das älteste Mitglied bei den Blechbläsern der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde. Nun bereitet er sich mit seinen Musikerfreunden auf das Jubiläumskonzert am Freitag vor. Ab 19.30 Uhr wird anlässlich des 80-jährigen Gründungsjubiläums des Posauenchores in der St. Moritz-Kirche aufgespielt. Dabei ertönen nicht nur die Instrumente der zwölf Tauchaer Frauen und Männer, sondern auch jene von rund 30 Gast-Instrumentalisten und der Nachwuchsbläser von den „Brass-Kids“. Mit dabei ist unter anderem der Posaunenchor aus Zwenkau.

Damit das alles prächtig und harmonisch klingt, gibt Johannes Kronfeld in den Proben freundlich, aber bestimmt den Takt vor. Anfang 2015 hatte der 40-jährige Berufsmusiker die Leitung des Laien-Ensembles von Eckart Wiegräbe übernommen. „Es macht hier viel Freude. Und damit das so bleibt, ist mir auch die Förderung und Gewinnung von Nachwuchsbläsern sehr wichtig. Auf deren Ausbildung lege ich großen Wert“, erklärte der Posaunist. Zwölf Kinder und Jugendliche, die die Klassenstufen zwei bis neun besuchen, üben schon fleißig im Nachwuchsensemble mit, um eines Tages den Posaunenchor verstärken zu können. Um mit diesem Ensemble eines Tages den 100. Geburtstag feiern zu können, sei das der richtige Weg, so Kronfeld: „Je mehr junge Leute kommen, umso besser, desto mehr Spaß macht es. 25 Mitspieler wie zu früheren Zeiten wäre schön. Wenn jetzt mal drei Trompeter fehlen, kann der Chor schon nicht mehr spielen“, beschreibt Kronfeld die Folgen der dünnen Personaldecke.

Musiziert wird derzeit auf Posaunen und Trompeten sowie mit der Tuba, dem Waldhorn und dem Tenorhorn. Kronfeld will das zu Gottesdiensten spielende Ensemble auch mehr in die Öffentlichkeit führen – über Auftritte zum Weihnachtsmarkt oder bei Gedenktagen hinaus. Deshalb gehören zum Repertoire neben klassischer Bläsermusik auch Titel aus den Bereichen Gospel, Jazz sowie Pop und Rock. Auch darauf können sich die Besucher am Freitag freuen. Der Eintritt ist frei, ums Spenden wird aber gebeten. Das Geld soll ganz im Sinne Kronfelds für die Ausbildung der Nachwuchsmusiker genutzt werden. Denn manches zum Üben genutzte Instrument aus dem Fundus müsste durch ein neueres ersetzt werden.

Von Olaf Barth

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