Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Praktiker schildern Schülern den Berufsalltag

Praktiker schildern Schülern den Berufsalltag

Es wird eine wichtige Entscheidung sein, die Jugendliche am Ende ihrer Schulzeit treffen müssen: Was mache ich danach? Ausbildung oder Studium, aber vor allem was genau? Dabei ist die Informationsflut über berufliche Möglichkeiten groß.

Taucha. Genau deswegen gibt es vielerorts den Traumberufetag. In Taucha, am Geschwister-Scholl-Gymnasium, am vergangenen Sonnabend bereits zum elften Mal. Rund 200 Schüler konnten dort ihre Berufswünsche ergründen.

Die Vorstellung, was es genau mal später werden soll, ist zumeist vage. Dazu gesellt sich bei den meisten eine Schüchternheit, die gerade bei der Berufswahl nicht gerade förderlich ist. Das ist bei Norman Schmidtgall nicht anders als bei anderen. Es ist normal. „Design“, soll es bei dem smarten Panitzscher sein. „Irgendetwas im künstlerischen Metier“, möchte der 16-Jährige später mal machen. Auch wenn viele Antworten beim Traumberufetag lediglich allgemein klingen – so können sie doch der Schubser in die richtige Richtung sein, auch wenn sich Schüler dabei mitunter von Träumen verabschieden müssen. „Die größte Frage ist, wie man in einen Job hineinkommt“, sagt Schmidtgall.

Die Antwort gab es in 35-facher Version, denn so viele Referenten sollten den Eleven Einblicke in ihren beruflichen Alltag währen oder schildern, wie sie den Einstieg hinbekommen haben. „In allererster Linie geht es darum, praktische Erfahrungen zu vermitteln. Nicht wie sie in den Hochglanzbroschüren stehen, sondern so, wie es wirklich draußen aussieht“, beschreibt Christian Krusemark, der am Gymnasium der Parthestadt für die Studien-und Berufsorientierung verantwortlich ist. „Die Schüler sollen sich im Vorfeld mit den Anforderungen der Berufe beschäftigen“, fügt Andreas Müller an, der als Initiator der Traumberufetage in und um Leipzig gilt.

Das hat Natalie Scheffler gemacht. Die 17-Jährige hat im Vorfeld an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur an einem Seminar teilgenommen, sich im Internet über ihre Studienrichtung informiert. „Medien/Kommunikation“, nennt sie als Sparte in der die junge Tauchaerin später arbeiten möchte. „Kreativ“ soll ihre Tätigkeit sein, mit „Werbung“ zu tun haben. Auch bei ihr bleibt die konkrete Berufsbezeichnung noch vage.

Doch dafür gibt es in der Agentur für Arbeit Berufs- und Studienberater. Sie bieten Jugendlichen Hilfestellungen, konkretisieren Wünsche und übersetzen diese in spezielle Berufsbezeichnungen. Katja Böhme gehört zu diesem Stab. Auch sie hat sich im Tauchaer Gymnasium informiert, besuchte die angebotenen Veranstaltungen. „Es ist wichtig von Praktikern zu hören, wie sich der berufliche Alltag gestaltet“, sagt die Leipzigerin. Nicht immer stimme das mit dem Wissensstand, auf den sich die Berufsberater beziehen, überein. „Am Ende aber können auch wir den Jugendlichen nicht die Studien- oder Ausbildungsentscheidung abnehmen. Das kann nur jeder für sich selbst entscheiden“, so Böhme.

Karl Christiansen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Taucha
  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

23.08.2017 - 06:21 Uhr

Der FSV erlebt zum Start der Fußball-Kreisliga ein 0:7-Heimdebakel gegen Belgern.

mehr