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Programm für Gesundheit und gegen Gewalt

Programm für Gesundheit und gegen Gewalt

Die Grundschule Am Park beteiligt sich am Projekt "Klasse 2000", dem bundesweit größten Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung an Grundschulen.

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Ricky, Lucia und Carlos lassen mit dem Atemtrainer die kleinen Styropor-Bälle schweben (von links).

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Gestern gestaltete Sandra Schicht von der Fachstelle Suchtprävention des Deutschen Kinderschutzbundes als Gesundheitsförderin in den beiden ersten Klassen dieser Schule den Auftakt.

Das Projekt wird die Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse begleiten und soll eine positive Einstellung zur Gesundheit fördern und Wissen über den Körper und eine gesunde Ernährung vermitteln, wurde zur Eröffnung erklärt. Wichtige Bausteine seien dabei auch der Umgang mit Gefühlen und Stress, Strategien zur Problem- und Konfliktlösung und die Unterstützung für die Gestaltung der Zukunft ohne Suchtmittel und Gewalt. Möglich wird dies auch, weil das Projekt von Eltern und deren Firmen mit 200-Euro-Spenden pro Schuljahr und Klasse finanziert wird.

Insgesamt sind 15 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr dafür vorgesehen, der Großteil wird von den Klassenlehrerinnen der 1 a, Carolina Kaschel, und der 1 b, Katrin Tschirschky, bestritten. Zwei bis drei besondere Unterrichtsstunden sollen dann aber von den Gesundheitsförderern übernommen werden.

Diese bringen dann wie beim gestrigen Auftakt besonderes Material und Spiele mit, die die theoretische Wissensvermittlung anschaulich machen und auflockern. So machte Sandra Schicht die Kinder mit Klaro, dem Sympathieträger des Projektes bekannt: "Das Maskottchen soll die Kinder die ganze Zeit bei Experimenten und Spielen begleiten." Die erste Stunde begann mit einem Fünf-Minuten-Bewegungsspaß, also gymnastischen Laufübungen im Kreis. In der folgenden "Klaro-Bewegungspause" wurde den Schülern "Der Weg der Luft im menschlichen Körper" erläutert. Dabei erhielten die Grundschüler Tipps für die richtige Atemtechnik. Den Erstklässlern bereitete es Riesenspaß, durch ihre ausgeatmete Luft mit Hilfe eines sogenannten Atemtrainers einen Styropor-Ball schweben zu lassen. Klar, dass das für sie bei der abschließenden Einschätzung, wie es ihnen gefallen hat, der Favorit des Unterrichts war. Dieser endete lautstark mit dem gerufenen Motto des Projektes: "Gesund und fit - Mach mit!"

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.03.2014
Reinhard Rädler

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