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Taucha Projektwoche: Naturwissenschaften zum Anfassen
Region Taucha Projektwoche: Naturwissenschaften zum Anfassen
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15:16 19.05.2015
Volle Konzentration bei der Vorbereitung für den Katapult-Wettbewerb (links). Gummis durften aber nicht verwendete werden. In einer Physik-Schauvorlesung (rechts) hieß es: Was ist schneller, das gekochte oder das rohe Ei? Physiklehrer Harald Lörzing demonstrierte es am praktischen Beispiel. Quelle: Reinhard Rädler

Wie zum Beispiel jetzt die Woche der Naturwissenschaften. "Die ist schon eine langjährige Tradition an unserem Gymnasium", so Holger Kießling, Fachleiter Naturwissenschaften. "Es gibt dann außerhalb des normalen Unterrichts unterschiedliche Angebote, wie Schauvorlesungen, Experimente und praktische Übungen in den Fächern Chemie, Biologie, Physik und Mathematik. Erfreulicherweise werden die Veranstaltungen sehr gut angenommen", sagte der Physiklehrer.

So konnten die Schüler zum Beispiel erfahren, wie zu Omas Zeiten noch mit dem Rechenschieber statt mit dem Taschenrechner gerechnet wurde. Wesentlich zeitgemäßer dagegen navigierten sie sich mit GPS zu Zielen in Taucha. Da Chemie erst ab der 7. Klasse auf dem Lehrplan steht, erhielten die jüngeren Jahrgänge bei chemischen Experimenten einen ersten Eindruck von ihrem künftigen Unterrichtsfach.

Zu einem Wettbewerb der besonderen Art kam es am ersten Tag der Themenwoche: Es galt, ein Katapult zu bauen, mit dem ein Tischtennisball so beschleunigen war, dass er eine möglichst große Entfernung fliegen konnte. Das Besondere daran war, dass es sich dabei nicht um das bekannte klassische Modell mit Gummizug handeln durfte, wie die Teilnehmer in einer Ausschreibung vor den Ferien erfahren hatten. Vielmehr sollte der Ball durch Bewegungsenergie mittels drehbar gelagerter Hebel zum Fliegen gebracht werden. Die Bestweite lag bei acht Metern, die kürzeste Flugphase endete nach 30 Zentimetern. Bewertet wurde auch das schönste Modell.

Mit vielen Versuchen würzten die Physiklehrer Steffen Müller und Harald Lörzing ihre Vorlesung Physik vor Schülern der fünften bis zwölften Klasse. Dafür hatten sich die beiden Pädagogen effektvolle Show-Experimente ausgesucht. "Damit und vor allem mit Alltagsgegenständen lassen sich physikalische Gesetzmäßigkeiten am Besten erklären", sagten sie und demonstrierten beispielsweise, wie unterschiedlich rohe oder gekochte Eier auf verschiedene physikalische oder chemische Zustände reagieren.

"Der Lehrstoff soll auf diese Art nicht trocken, sondern für die Schüler selbst erlebbar demonstriert und angewendet werden. Wir möchten damit ihr Interesse für die Naturwissenschaften wecken", sagte Fachleiter Kießling zum Ziel der Themenwoche.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.11.2013
Reinhard Rädler

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