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Rad- und Fußgängerbrücke wird breiter

Sanierung des Übergangs bei Seegeritz Rad- und Fußgängerbrücke wird breiter

Seegeritz. Die schmale Parthebrücke bei Seegeritz zwischen Spielplatz und Klärwerk muss saniert werden. Dafür wird das Bauwerk ab kommenden Mittwoch bis voraussichtlich Mitte November gesperrt. Der Freistaat fördert das Vorhaben mit über 60 000 Euro.

An der Auflage der Seegeritzer Brücke und am Metall selbst sind Schäden zu sehen, das Bauwerk wird saniert.

Quelle: Olaf Barth

Seegeritz. Ab kommenden Mittwoch kann die einzige direkte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen den Tauchaer Ortsteilen Seegeritz und Graßdorf nicht mehr genutzt werden. Denn die schmale Parthebrücke bei Seegeritz zwischen Spielplatz und Klärwerk wird gesperrt. Der Grund dafür ist eine Sanierung der Brücke. Für die Arbeiten ist ein Zeitraum bis voraussichtlich zum 15. November vorgesehen. Der aus den 1960er bis 1970er Jahren stammende Aufbau der Brücke besteht aus zwei Profilstahlträgern mit Holzbelag und einem Rohrgeländer. Wie die Stadtverwaltung Taucha auf LVZ-Anfrage mitteilte, entspricht das Bauwerk mit seiner geringen Breite von nur 1,50 Meter und der aktuellen Tragfährigkeit nicht mehr heutigen Anforderungen. Bereits im Jahr 2002 waren die Profilstahlträger mit Stegblechen in der Mitte verstärkt worden, um eine Durchbiegen der Brücke zu verhindern. 2005 wurden zusätzlich die Auflagebereiche mit neuen Kammermauern versehen. Inzwischen aber würden die Flansche der beiden Träger, die direkt auf den Widerlagen befestigt sind, insbesondere im Auflagebereich Korrosion mit Substanzverlust aufweisen.

Bei dem neuen Überbau soll nun die Konsturktionsunterkante durch den Einbau von Sockeln erhöht werden. Damit vergrößere sich der hydraulische Querschnitt, sodass auf beiden Seiten leichte Rampen entstehen. Die vorhandene Stützweite bleibt erhalten. Allerdings wird die Brücke um einen halben Meter auf zwei Meter verbreitert. Die Finanzierung des Vorhabens wird laut Stadtverwaltung vom Freistaat Sachsen zu 85 Prozent gefördert, womit die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 62 200 Euro. Damit muss für die Kommune für ihren 15-prozentigen Eigenanteil noch knapp 11 000 Euro aufbringen. Olaf Barth

Von Olaf Barth

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