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Taucha Regenbogen-Grundschule: Bald geht’s los mit dem neuen Anbau
Region Taucha Regenbogen-Grundschule: Bald geht’s los mit dem neuen Anbau
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10:26 03.03.2019
Bäume wurden gefällt, der erste Bagger ist auch schon da. Die Vorbereitungen für den Schulanbau laufen.
Taucha

Rechtzeitig vor dem 1. März waren auf dem Gelände bereits die Bäume gefällt worden, die den Arbeiten zur Erweiterung der Schule im Wege standen. Nun sollen auch die verbliebenen Stubben entfernt werden, kündigte Birgit Plewe an. Die zuständige Mitarbeiterin des Fachbereiches Bauwesen im Tauchaer Rathaus informierte über den Start der „bauvorbereitenden Arbeiten“ in dieser Woche. Zu diesen Arbeiten gehöre weiterhin die Entfernung der Hofbeleuchtung, der Abbau von Spielgeräten, die Entfernung des Pflasters sowie das Beiseiteräumen der Findlinge. „Die werden dann in Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Platz nach der Baumaßnahme wieder in die Außengestaltung einbezogen“, kündigt Plewe an.

46 Module für Zweigeschosser

Hintergrund für all das ist die Erweiterung der Regenbogen-Grundschule. So wie die anderen Gebäudeteile wird auch der neuerliche Anbau in Modulbauweise errichtet. Produziert werden diese ebenfalls von der Firma ALHO Systembau GmbH aus Friesenhagen in Rheinland-Pfalz. „Das sind keine simplen Container, sondern solide Konstruktionen mit Metallrahmen, die alle Anforderungen an Dämmung, Schall- und Brandschutz erfüllen“, erklärt die für Hochbau und Sanierung zuständige Plewe. Sie würden normal von außen verputzt, sodass die einzelnen Module von außen gar nicht mehr zu erkennen sind. Wer es nicht weiß, wird am jetzigen Schulhaus auch nicht vermuten, dass hier die Modulbauweise zum Einsatz kam.

Für die zwei geplanten Geschosse würden insgesamt 46 in Friesenhagen vorgefertigte Module verbaut. Auf der so entstehenden, circa 2000 Quadratmeter großen Nutzfläche des Erweiterungsbaus werden zwölf Klassen- und Hortzimmer sowie Nebenräume und ein Gymnastikraum eingerichtet. Die Höhe des Investitionsumfanges beträgt circa 4,5 Millionen Euro. Eine Summe, die sich angesichts des noch frühen Zeitpunktes der Planungen noch ändern, gegebenenfalls auch erhöhen kann. Allein schon die Tatsache, dass aufgrund der angespannten hydrologischen Situation in diesem Gebiet eine leistungsfähige Regenwasserrückhaltung errichtet werden muss, macht das Vorhaben nicht gerade billiger. Mit Hilfe dieser Rückhaltung soll das bei Starkregen anfallende Wasser zunächst gespeichert und anschließend gedrosselt in die Kanalisation eingeleitet werden. Zu den weiteren Ausgaben für das Gesamtprojekt gehört am Ende auch die Neugestaltung des Schulhofes. Der Anbau soll, wenn alles gut läuft, möglichst komplett in diesem Jahr über die Bühne gehen.

Für Sicherheit ist gesorgt

Am Montag sollen die Kinder an ihrem ersten Tag nach den Ferien von den Lehrern eingewiesen werden, wie sich künftig die Abläufe gestalten. Der Schulhof wird gesperrt sein, die neu ausgeschilderten Eingänge wurden so verlegt, dass niemand über die Baustelle muss. „Für die Sicherheit der Kinder ist gesorgt, wir hatten ja auch einige Monate Zeit, alles vorzubereiten. Alle Beteiligten haben daran konstruktiv mitgewirkt und Verständnis gezeigt“ lobt Plewe die Schulgremien und Elternvertreter. Die Grundschüler nutzen während der Bauzeit den Schulhof der benachbarten Oberschule mit. Da die Pausenzeiten unterschiedlich sind, vermischen sich die Altersgruppen nicht.

Dass sich jetzt alles noch einspielen muss, sei klar. Aber: „Wegen des Baustellenverkehrs ist das Parken vor der Schule und in der Rudolf-Breitscheid-Straße nicht mehr möglich. Wir bitten um das Beachten der Schilder“, so Plewe. Kurz anhalten, um die Kinder raus zu lassen, wäre sicher möglich, mehr aber nicht. Für Anwohner und andere berechtigte Nutzer wurde an der Klebendorfer Straße ein Interims-Parkplatz eingerichtet. Die Anwohner sind informiert, viele haben sich die Parkgenehmigung geholt.

Von Olaf Barth

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