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Reparatur der Wege im Staditzwald ist angelaufen

Reparatur der Wege im Staditzwald ist angelaufen

"Die Wege werden auf jeden Fall wieder so hergestellt, wie sie vorher waren", hatte Revierförster Martin Opitz Anfang Februar in einem LVZ-Artikel versprochen. Darin war über die Holzfällarbeiten im Staditzwald sowie den Abtransport der Stämme geschrieben und auf den von den Fahrzeugen aufgewühlten Boden verwiesen worden.

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Tiefe Reifenspuren trübten zuletzt die Freude an Spaziergängen durch den Staditzwald. Viele der Wege werden jetzt wieder glatt gezogen.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Bis vor Kurzen war das Passieren der Waldwege noch immer ein Abenteuer für Wanderer und Radfahrer, teilweise mussten die Räder über die tiefen Rinnen hinweg getragen werden.

"Ende letzter Woche wurde damit begonnen, mit Hilfe von Räumschildern die Wege wieder zu glätten, und so das Wegeprofil wieder herzustellen", sagte Opitz diese Woche auf LVZ-Nachfrage. Per Hand würden noch Löcher geschlossen und kleinere Reparaturen durchgeführt. "Das Problem ist, es sind eigentlich keine Wege, die mit entsprechendem Material angelegt wurden. Wir können also auf diesem festgefahrenen Untergrund und auf den Trampelpfaden keinen Wegebau durchführen", meinte Opitz. Dennoch soll die Ausbesserung im Frühjahr abgeschlossen werden. Lediglich die Hauptzufahrt, auf der die Käufer noch dabei sind, mit ihrer Technik nach und nach das Holz abzuholen, wird erst nach dem Abtransport der Stämme in Angriff genommen. Künftig müsse dann nur noch der nördliche und nord-östliche Teil durchforstet werden, dann wäre wieder zehn Jahre Ruhe im Staditzwald, blickte Opitz voraus.

Den Klagen über kaputte Wege und generell darüber "wie es in dem Wald aussieht" will sich der Plaußiger Kreisnaturschützer Bernd Hoffmann nicht anschließen. "Die Leipziger haben bisher immer die Wege wieder hergerichtet. Und man muss den Förstern alle zehn bis 20 Jahre auch mal die Ernte erlauben. Ich sehe das entspannt und nicht kritisch", sagte der 72-Jährige. Neben Erholung und Umweltfunktion habe der Wald ja auch einen wirtschaftlichen Zweck. Außerdem würde durch die Technik zum Teil der Rohboden wieder freigelegt, was für manche Pflanzenarten ein Vorteil sei. Und in den Pfützen von Reifenspuren bilden sich mitunter Lachen, die wiederum Molchen einen Lebensraum bieten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom ..
Barth, Olaf

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