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Taucha Rolandsbrüder treffen sich in Taucha
Region Taucha Rolandsbrüder treffen sich in Taucha
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13:53 19.05.2015
Handwerkergesellen des Rolandsschachtes feiern auf dem Hof des Tauchaer Rittergutsschlosses ihr traditionelles Jahrestreffen. Begrüßt wurden sie von Leipzigs Handwerkskammer-Vizepräsidenten Frank Tollert (links) und Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (rechts), die beide einen gerahmten Charlottenburger geschenkt bekamen. Quelle: Olaf Barth

Mit dem heute 80-jährigen Werner Kirscht stand lange Zeit ein Tauchaer an der Spitze des Zentralschachtes. "Es freut mich, dass sich die Jungs diesmal bei uns treffen und hier ihre Traditionen pflegen", sagte Kirscht. Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) hieß die Rolandsbrüder ebenso herzlich willkommen wie Frank Tollert, Vize-Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig. "Es waren in den vergangenen Jahren schon über 200 Wandergesellen im Rathaus und haben ihre Unterstützung bekommen. Sie sind hier immer willkommen. Bleiben auch Sie der Stadt wohlgesonnen", so Schirmbeck. Tollert lud die jungen Handwerker ein, sich später vielleicht in der Leipziger Region niederzulassen, ihren Meister abzulegen und sich hier selbstständig zu machen. Tollert: "Unsere Unternehmen beschäftigen gern junge Leute, die auf der Walz waren. Hier werden Sie gebraucht. Ich wünsche der ehrbaren Bruderschaft alles Gute und viel Glück bei der Tippelei." Tippelei, das ist die Wanderschaft ohne Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Tollert und Schirmbeck erhielten als Geschenk je einen gerahmten Charlottenburger überreicht. So heißt das Tuch, in das die Rolandsbrüder ihre Sachen packen, um es dann unterwegs über der Schulter zu tragen.

Niederlassen wird sich Loris Hochstrasser hier vielleicht nicht. Aber der 24-jährige Schweizer aus Richterswil am Zürichsee ist von der Leipziger Region begeistert. "Die Menschen hier im Osten sind sehr nett, man kommt auch beim Trampen gut weg, dafür vielen Dank. Und Leipzig hat wahnsinnig schöne, aus Naturstein errichtete Gebäude. Es lohnt sich wirklich, hier her zu kommen", schwärmte der Steinmetz und Bildhauer. Mit ihrem Domizil auf dem Schlosshof waren alle zufrieden. "Eine prima Location", freute sich auch der Ansbacher Benedikt Müller vom Organisatoren-Team.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.05.2015
Olaf Barth

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