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SPD Taucha befürwortet Nordvariante der B87n

SPD Taucha befürwortet Nordvariante der B87n

Die Tauchaer Sozialdemokraten setzten sich bei der Frage einer B87n für eine Nordumfahrung unter Verwendung vorhandener Straßen ein. Das geht aus einer jetzt verbreiteten Erklärung der Partei hervor.

Taucha. Die Straße solle von der Anschlussstelle Leipzig-Mitte über die B2 bis Hohenossig führen, dort und in Krostitz die Ortslagen umfahren und auf die S 4 anschließen, so die SPD. Nach der Umfahrung von Kospa solle sie in die B87 in Eilenburg einmünden. „Damit wird dem Fernverkehr eine Alternative zur Durchfahrung von Taucha geboten“, meint die SPD.

Insgesamt werde der innerörtliche Verkehr auf der B87 in Taucha weiter zunehmen. Durch den vierspurigen Ausbau der A14 bis Ortseingang Taucha und die Entlastung bei Wölpern werde mehr Verkehr als bisher den Weg durch Taucha suchen. Nach gründlicher Diskussion sei die Partei jedoch der Meinung, dass ein innerörtlicher, vierspuriger Ausbau der B87 entlang der Bahnlinie „nicht die richtige Antwort“ auf diese Mehrbelastung sei, so die Stellungnahme. Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) hatte eine solche Trasse, die zweispurig jahrelang zum Verkehrskonzept der Stadt gehörte, als denkbare Alternative in die Diskussion der Trassen eingebracht. Wie verlautete, war das auch der Grund, warum die Sozialdemokraten sich jetzt erst und als letzte Fraktion im Stadtrat klar zur B87n positionieren.

„Sollte ein steigender Verkehr durch Taucha zusätzliche Ausbaumaßnahmen erforderlich machen, sollten diese durch Ausbau bereits auch jetzt schon erkennbarer Brennpunkte, wie zum Beispiel der Kreuzungsbereiche, erfolgen“, meint die SPD. Ein weiteres Trennen der Ortslage durch einen zusätzlich ausgebauten Verkehrsweg entspreche nicht ihrer Vorstellung vom zukünftigen Stadtbild Tauchas.

Erster Schwerpunkt der Kommunalpolitik müsse sein, eine Alternative für den Schwerlastverkehr zu finden, mahnen die Stadträte Thomas Kreyßig und Christof Heinzerling. Und: „Da die so genannte Südvariante einer B87n Taucha keine Entlastung gebracht hätte, war es nicht nur aus ökologischen Gründen dringend erforderlich, dass sich Stadträte und die Stadtverwaltung Taucha gegen diese Variante ausgesprochen haben.“

Jörg ter Vehn

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