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Sanierung geht weiter

Müllecke soll verschwinden Sanierung geht weiter

Viele Parthestädter wundern und ärgern sich derzeit, wenn sie im Bereich Klebendorfer-/Ferdinand-Lassalle-Straße unterwegs sind. Nicht nur, weil an einigen der sanierungsbedürftigen Häuser zuletzt die Arbeiten ins Stocken geraten zu sein scheinen, sondern auch weil dort die Vermüllung zugenommen hat. Doch das könnte sich bald ändern.

Keinen erfreulichen Anblick bietet zurzeit das Tauchaer Grundstück an der Klebendorfer-/Ecke Ferdinand-Lassalle-Straße.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Viele Parthestädter wundern und ärgern sich derzeit, wenn sie im Bereich Klebendorfer-/Ferdinand-Lassalle-Straße unterwegs sind. Nicht nur, weil an einigen der sanierungsbedürftigen Häuser zuletzt die Arbeiten ins Stocken geraten zu sein scheinen, sondern auch weil dort die Vermüllung zugenommen hat. Doch das könnte sich bald ändern. „Wir werden den illegal abgelegten Müll wegschaffen lassen, vor Weihnachten sieht es da auf jeden Fall wieder hübsch aus“, sagte gestern Volker Kretzschmar, dessen Unternehmen die Häuser besitzt. Momentan wurde ein Container für den anfallenden Bauschutt hingestellt, danach werde ein Müll-Container geordert und die Ecke aufgeräumt.

Kretzschmar bestätigt, dass die Arbeiten in dem genannten Bereich etwas ins Hintertreffen geraten sind. „Wir sind im vorderen Bereich in den Nummern 1 bis 21 mit 20 Leuten zugange. Doch bei dem derzeitigen Bauboom in und um Leipzig passiert es, dass von uns beauftrage Firmen mal weniger oder keine Leute schicken“, erklärte Kretzschmar. Wegen der teils herausgebrochenen Fenster und offenen Dachstellen sehen einige aus den 1930er Jahren stammenden, leer stehenden Gebäude desaströs aus. „Das ist eine auch für uns unerfreuliche Lage. Die Fenster sind einfach gestohlen worden, am Dach hatte eine Firma zu früh begonnen, die Gauben abzureißen“, benennt Kretzschmar einige Umstände, die zur jetzigen Situation führten. Doch in dem betroffenen Bereich Ferdinand-Lassalle-Straße 33 bis 41 würden nun die Dachdecker für dichte Gebäude sorgen. Am Wochenende seien jetzt regulär Gauben abgebrochen worden. Nach Abschluss der Arbeiten in zirka 14 Tagen würden auch die Gerüste fallen und dann als Winterbaustelle der Innenausbau beginnen, erklärte Kretzschmar.

Der 61-Jährige ist Geschäftsführer der Leipziger Firma Kretzschmar & Sohn Projektentwicklungsgesellschaft mbH. Das Unternehmen habe den inneren Teil der denkmalgeschützten Zwick’schen Siedlung gekauft: Karl-Marx-Straße (20 Häuser), Friedrich-Engels-Straße (8), Klebendorfer Straße (4) und Ferdinand-Lassalle-Straße (22). Rund 20 Millionen Euro würden investiert. Kapitalanleger erwerben die sanierten Quartiere als Eigentumswohnungen und vermieten sie.

Dass es eine Nachfrage dafür in Taucha gibt, bestätigte Kretzschmar angesichts zahlreicher Mieter-Anfragen. Einige der Häuser stünden kurz vor dem Verkauf. Kretzschmar: „Unser Ziel ist es, im nächsten Jahr mit der kompletten Sanierung fertig zu werden. Dann werden auch die Freiflächen wieder ordentlich aussehen.“

Von Olaf Barth

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