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Taucha Schnuppertag für künftige Fünftklässler
Region Taucha Schnuppertag für künftige Fünftklässler
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11:41 03.03.2016
Bianca und Matthias Lipus freuen sich über das Interesse ihrer Tochter Iris, die eine Hühnerfeder unter dem Mikroskop betrachtet. Quelle: Foto: Reinhard Rädler
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Taucha

In der vergangenen Woche konnten die vierten Klassen der beiden Tauchaer Grundschulen bei einem Schnuppertag die Klassenräume und Fachkabinette der Oberschule inspizieren, in denen sie in den nächsten Jahren ihren Hauptschul-, qualifizierenden Hauptschul- oder den Realschulabschluss erwerben können. Am Freitag öffneten sich dann die Türen für weitere interessierte Schüler und Eltern zu einem Tag der offenen Tür, an dem sie schon einmal Oberschul-Luft schnuppern konnten.

Die Besucher kamen aus der Parthestadt, aber auch aus den umliegenden Orten. Cedric Bierende war mit seinen Eltern aus Leipzig-Sellerhausen angereist, denn „Taucha hat eine tolle Oberschule“, wie Mama Nicole im Internet herausgefunden hatte. „Cedric interessiert sich für die russische Sprache, die in Leipzig nur wenige Schulen als Zweitsprache im Lehrplan haben und auch die Verkehrsanbindung ist gut“, nannte sie weitere Gründe, warum ihre Wahl auf Taucha gefallen war. Nun hofft sie, dass ihr Sohn in Taucha angenommen wird. Wie sie nutzten etwa 30 Eltern schon am Freitag die Gelegenheit, um ihre Sprösslinge nach einer entsprechenden Bildungsempfehlung anzumelden. Von Montag an bis Donnerstag gibt es in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr im Sekretariat die Gelegenheit zur Anmeldung „Es besteht freie Schulwahl“, betonte die stellvertretende Schulleiterin Christine Simon. Die endgültige Entscheidung treffe die sächsische Bildungsagentur, die Reihenfolge der eingereichten Anträge spiele dabei keine Rolle. Die zu erwartende Schülerzahl ist noch offen.

Wenn es unter den 495 Schülerinnen und Schülern einmal Schwierigkeiten geben sollte, tragen 15 von der Schulsozialarbeiterin speziell ausgebildete Schüler aus allen Klassen als Streitschlichter zur Konfliktbeseitigung bei. „Die meisten Probleme treten nach Beginn des neuen Schuljahres auf“, schätzen Floyd und Florian von der 8a ein. Meistens ginge es da um Unstimmigkeiten und Befindlichkeiten zur Sitzordnung in den Klassen.

„Die Lern- und Lehrbedingungen haben sich durch die Nutzung des seit November 2014 fertig ausgebauten Dachgeschosses wesentlich verbessert“, stellte Schulleiter Andreas Kießling fest. Stadt und Freistaat hatten in den Ausbau rund 2,2 Millionen Euro investiert. Die Beseitigung der Hochwasserschäden im Kellergeschoss ist jetzt weitestgehend abgeschlossen, die Räume seien mit wenigen Einschränkungen wieder nutzbar, so der Schulleiter. Nun sollen die Arbeiten an der Abwasserentsorgung und der Trockenlegung des Mauerwerkes in Angriff genommen werden. Die Stadt hat dafür 255 000 Euro im laufenden Haushalt eingeplant. Erfreut reagierte Kießling auf die von der städtischen Gesellschaft IBV gerade fertiggestellten Malerarbeiten in den Fluren des Schulhauses. „Das tut dem Schulklima gut“, strahlte er.

„Wir wollen unser Ganztagsangebot verbessern. Es gibt bei uns gut angenommene Kurse und Arbeitsgemeinschaften, wie Breakdance, Lego- oder Foto-AG, doch der musische Bereich und auch die Bibliothek haben zu wenig Akzeptanz“, bedauerte er. Auch die sportliche Betätigung soll erweitert werden. Dazu bereite die Schule ein Konzept vor, in das auch Vereine einbezogen werden sollen.

Von Reinhard Rädler

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