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Taucha Schöppenteich-Sanierung gestartet
Region Taucha Schöppenteich-Sanierung gestartet
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10:00 07.10.2011
Sanierungsstart: Gerd Patzsch macht den ersten Spatenstich für den Brunnen, Vertreter von Stadt, Verein, Angelverband und Sponsoren schauen zu. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Das war – wie berichtet – nicht immer so.

Doch beim Spatenstich gestern mochte niemand mehr an die schwere Geburt erinnern. Einzig der Blick auf das gemeinsame Baby zählte, nachdem Steffen Pilz und Bürgermeister Holger Schirmbeck gemeinsam die Rahmenvereinbarung zur „naturnahen Sanierung und Reaktivierung des Kleinen Schöppenteiches“ unterzeichnet hatten. Es sei ein historischer Moment“, sagte Schirmbeck denn auch mit einem schmunzelnden Unterton. „Gut Ding will Weile haben.“ Inzwischen habe die Vereinbarung mit dem Verein einen ganz anderen Charakter als anfangs, erläuterte er.

Pilz dankte den Sponsoren vorab für ihr Engagement. „Wo gibt es das denn heute noch?“, fragte er. Der Verein werde sich bemühen, die Kosten so gering wie möglich zu halten und die Arbeiten bestmöglich zu koordinieren.

Die Sanierung ist in verschiedene Schritte aufgeteilt. Der Brunnen mit etwa zehn Meter Tiefe und einem Durchmesser von zehn Zentimetern soll noch in diesem Jahr entstehen. An seinem Standort machte Gerd Patzsch gestern Nachmittag den symbolischen ersten Spatenstich. Er wird die Erdarbeiten für den Brunnen vornehmen, den Mario Hempel dann ausführt und Jürgen Krahnert später anschließt. Vom Brunnen wird – so die Planung – noch in diesem Jahr Frischwasser in einer Kaskade ein paar Meter hinab in den Teich strömen und für eine ausreichende Belüftung sorgen.

Der nötige Strom kommt von einem bestehenden Verteiler im Auenweg, an den möglichst bald eine Zähleranschlusssäule gesetzt werden soll. In ihr, so die Gespräche zwischen Stadt und Fachfirma am Mittwochvormittag, solle auch Platz sein für weitere Stromkreise, mit denen einmal ein Springbrunnen und die Wegebeleuchtung am Teich versorgt werden könnten.

In der Vereinbarung verpflichtet sich der Verein ferner, die Rasengittersteine am Teichufer zu entfernen, die Böschung naturnah mit Kies und Bepflanzung wiederherzustellen, den Teich zu entschlammen und nötigenfalls auch die Tonabdichtung auszubessern. Geregelt ist in dem Papier auch die Erneuerung des bestehenden Ablaufes zur Parthe. Während der Abfluss noch in diesem Jahr entstehen soll, ist die große Entschlammungsaktion für Anfang 2012 vorgesehen.

Im Grunde werde mit dem Vorhaben nun das schon vorliegende Ingenieurprojekt durch den Verein umgesetzt, freute sich Schirmbeck. Die Stadt übernehme die Kosten der Begleitung durch den Ingenieur, steuere auch die 4000 Euro Anschub vom Grünen Ring für den Brunnen bei.

Der Verein nehme gerne weiter Hilfe entgegen, so Pilz. „Die Spendenfähigkeit ist uns heute zuerkannt worden“, sagte er. Schirmbeck erinnerte daran, die Enten nicht zu füttern. Die Tiere hätten wesentlich zur Verschlammung des Teiches beigetragen.

Jörg ter Vehn

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