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Scholl-Gymnasium: Schüler machen sich Friedensgedanken

Scholl-Gymnasium: Schüler machen sich Friedensgedanken

In der Aula des Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymnasiums wurde gestern eine Ausstellung des Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge (VDK) unter dem Titel "Was heißt hier Frieden?!" eröffnet.

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Zehntklässler des Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymnasiums setzen sich in der Aula mit Inhalten einer Ausstellung des Volksbundes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge auseinander und machen sich Notizen.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Als erste Besucher empfing Viktoria Hase vom VDK-Landesverband Sachsen zwei zehnte Klassen. "Unser Ziel ist es, miteinander in Dialog zu kommen und so den Friedensgedanken und tolerantes Verhalten zu verinnerlichen", sagte die 36-Jährige.

Die drei mit Bildern und Texten versehenen Aufsteller befassen sich mit den Themenkomplexen "Gemeinsam gegen Gewalt und Krieg", "Vorurteile" sowie "Gedenken und Gedenkkultur". Die Schüler konnten zu jedem Thema auf einem Fragebogen ihre Gedanken notieren. "Ich finde, dass es hier um wichtige Themen für uns geht, zum Beispiel auch um Gewaltfreiheit in der Schule sowie um Toleranz. Es passt auch gerade ganz gut in den Unterricht. Ich werde die Ausstellung weiterempfehlen", sagte Anne Wagner aus der 10d. Und Isabelle Dietrich aus der 10c ergänzte: "Die Tafeln sind für uns auch deshalb interessant, weil wir uns als Scholl-Gymnasiasten ja oft auch mit dem Widerstandsgedanken beschäftigen. Hier gibt es jetzt eine gute Mischung aus Bekanntem und Neuem."

Taucha ist in der Region Leipzig die einzige Station, an der die Wanderausstellung gezeigt wird. Bis zum 27. März ist sie zu sehen, dann zieht sie zunächst nach Bautzen und später ins Erzgebirge weiter. Geschichtslehrerin und Mit-Organisatorin Ramona Hübner empfiehlt ihren Kollegen gerade in den Fächern Ethik, Geschichte und Deutsch, mit den Schülern in die Ausstellung zu gehen, will es aber nicht als Pflicht verstanden wissen. In lockeren Gesprächsrunden soll dann über das Gesehene gesprochen werden. Schulleiterin Kristina Danz erinnerte daran, dass für das heute so selbstverständliche Leben im Frieden jeden Tag aufs Neue etwas getan werden muss: "Das fängt schon damit an, dass man tolerant ist, Andersdenkende einbezieht und anderen hilft."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.03.2013

Olaf Barth

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