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Taucha Schüler verabschieden sich in die Ferien
Region Taucha Schüler verabschieden sich in die Ferien
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08:00 24.12.2009
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Taucha

In der Kirche St. Moritz wurde vor allem gesungen, aber auch für ein wenig Wärme gesorgt. „Feuer bedeutet Wärme, Feuer ist aber auch Licht“, sagte Wolfgang Ruhnau, katholischer Pfarrer der Gemeinde St. Anna, der in St. Moritz zu Gast war. „Es gibt eine Tradition, dass in Bethlehem jedes Jahr um die Weihnachtszeit ein Feuer entfacht wird. Das Licht dieses Feuers geht anschließend um die Welt“, erzählte Ruhnau, während er eine Öllampe hielt. „Dieses Licht habe ich jetzt hier, es ist das Friedenslicht aus Bethlehem“, bedeutete er und zündete damit eine Kerze an. Anschließend durften die Schüler der einzelnen Klassen je eine weitere Kerze entzünden und Wünsche aussprechen. Wünsche, die beeindruckten: Zusammenhalt, Frieden, eine erlebnisreiche Zukunft oder, dass Mensch und Natur in Einklang leben können. Schulleiterin Kristina Danz erzählte die Geschichte vom Zündholz und der Kerze, die geboren wurden, um zu sterben. In ihrer anschließenden Rede freute sie sich über die „schönen Wünsche“ und wünschte sich, dass auch im nächsten Jahr ihre Schüler wieder gern ins Gymnasium kommen. Am Ende gab es tosenden Applaus der Schüler für alle anwesenden Pfarrer sowie die Fachschaft der katholischen und evangelischen Religions- und Ethiklehrer. In der Grundschule Am Park sorgten zehn Schüler der Mittelschule für einen gelungenen letzten Schultag. Gemeinsam mit Deutschlehrerin Silke Schulz hatten die neun Mädchen und der Junge ein kleines Theaterstück einstudiert, das sie stolz vorführten. Die Grundschüler saßen auf dem Teppich im Foyer und beobachteten gespannt das Geschehen. Menschenmädchen Katharina hatte sich zu Weihnachten gewünscht, einmal in die Zwergenwelt hinab zu steigen. Dafür wünschen sich die Zwerge von ihr einen „Feuerbaum, wie ihn die Menschen haben.“ „Der Großteil der Gruppe spielt schon im zweiten Jahr mit“, erzählt Schulz. Im vergangenen Jahr hätten sie nur vor der Klasse und den Eltern gespielt – in diesem Jahr wollten sie die Herausforderung annehmen, vor fremdem Publikum zu spielen. Und tatsächlich: Die Theater-AG der Fünft- und Sechstklässler spielte ihr Stück insgesamt vier Mal vor. „Die Schüler sind Feuer und Flamme“, sagte Schulz stolz. Auch, wenn nicht immer genügend Rollen da sind. Dann spielen sie eben abwechselnd. Wer nicht spielt, ist für die Requisiten zuständig. In der Grundschule Am Park waren das Stefanie Lehmann, Katharina Penzold und Annika Freiberg.

Daniel Große / Kristin Jurack

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