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Schwibbogen, Fußbälle und ein Stück Pilgerweg

Schwibbogen, Fußbälle und ein Stück Pilgerweg

Die Städtepartnerschaft von Taucha mit den französischen Gemeinden Chadrac/Espaly soll auch ohne Förderung durch die Europäische Union weiter entwickelt werden.

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Deutsch-französische Partner beim großen Gruppenfoto: Eine 27-köpfige Tauchaer Delegation traf sich in Chadrac/Espaly mit ihren französischen Freunden.

Taucha. Das berichtete der Freundeskreis Chadrac/Espaly jetzt nach einem Partnerschaftstreffen in Frankreich.

Eine 27-köpfige Delegation aus Verein und Stadtverwaltung hatte sich Mitte September auf die 1250 Kilometer lange Strecke gemacht und nach 17 Stunden Busfahrt das Ziel in Mittelfrankreich nahe Le Puy erreicht. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister und das dortige Partnerschafts-Komitee wurden unter anderem landwirtschaftliche Betriebe der Region besucht, die vorwiegend Milch- und Rindfleischerzeugnisse produzieren. Wie Michael König vom Freundeskreis berichtete, sei auch eine zirka zehn Kilometer lange Strecke auf dem berühmten Pilgerweg nach Santiago de Compostela gewandert worden. Zudem hätten die Tauchaer in ihren vom Tauchschen bekannten Kostümen am Renaissanceumzug in Le Puy teilgenommen.

Als Gastgeschenk habe die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Brumm den befreundeten Gemeinden jeweils einen Schwibbogen überreicht – als ein vorweihnachtliches Stück Kultur. Wie berichtet, hatte der Verein selber blau-gelbe Fußbälle im Gepäck.

Bei einer abschließenden, zweistündigen Beratung im Rathaus von Chadrac sei gesprochen worden über die Zukunft der Städtepartnerschaft, berichtete König. So sollten Kontakte im Bereich Kultur unterstützt, neue Verbindungen im Sport hergestellt werden. „Es besteht Interesse am Besuch einer Jugendfußballmannschaft in Taucha“, so König. Der Austausch von Lehrlingen solle im Interesse der Bildung und verbesserter Berufschancen durch Auslandspraktika weiter erhalten bleiben. Taucha solle ferner an der regionalen Wirtschaftsmesse im Mai 2011 in Le Puy teilnehmen. Insgesamt werde die Partnerschaft weiter Bezug nehmen auf aktuelle politische, wirtschaftliche und kulturelle Ereignisse beider Länder – wie etwa beim Berlin-Besucher der Partner zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls, teilte König mit. Die Partnerschaft selber wird 2012 schon 20 Jahre alt.

Jörg ter Vehn

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