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Taucha Senioren stricken für die Altenhilfe
Region Taucha Senioren stricken für die Altenhilfe
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15:26 19.05.2015
Marlies Dannert vom DRK-Ortsverband (Mitte, hinten) und die fleißigen Strickerinnen haben Spaß an den gemeinsamen Handarbeiten für einen guten Zweck. Quelle: Reinhard Rädler

So geschehen am Mittwoch in der Tauchaer DRK-Wohnanlage am Markt.

Beim vergangenen DRK-Herbstfest wurde die Idee aufgenommen, die schon im letzten Jahr in anderen Einrichtungen des DRK-Kreisverbandes für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung der Seniorinnen beim Stricken für einen guten Zweck gesorgt hatte. Die Mützchen werden beim Getränkehersteller gesammelt, der sie dann den Flaschen mit den Smoothies-Inhalt, einem Ganzfruchtgetränk, aufsetzt. "Für jede verkaufte Flasche erhält das DRK 20 Cent für die Altenhilfe", informierte Ines Morgenstern, die Pressesprecherin des DRK-Kreisverbandes. Damit können Freiwilligenarbeit und viele andere Projekte der Seniorenbetreuung organisiert werden.

Mit einem Umfang von 28 Maschen und 12 bis 15 Reihen sind die Strickmützen dann etwa fünf Zentimeter hoch und verleihen mit ihrer bunten Vielfalt den Getränkeflaschen ein lustiges Aussehen, was natürlich den Verkaufseffekt und damit das Spendenaufkommen steigern soll. Eine Nachnutzung als wärmender Überzug für das Frühstücksei bietet sich dabei an. Bis zum 1. Dezember wollen sich die strickfreudigen Seniorinnen, immer mittwochs um 16 Uhr, in der DRK-Wohnanlage treffen.

Waltraud Böhme hatte elf fertige Mützchen schon von zu Hause mitgebracht, so dass das Ergebnis des Vorjahres (80 Exemplare) getoppt werden könnte. Gut zwei Stunden brauche man für eine Mütze, einschließlich Bommel, wusste Martina Zschiersch, ansonsten verantwortlich für den DRK-Menüdienst. Edith Stadler aus Taucha, eher versiert im Stricken von Holländer- oder Norwegermustern, versuchte sich an der Mini-Mützenvariante. Auch Marlies Dannert, Bewohnerin der Wohnanlage, ließ die Stricknadeln fleißig klappern und sorgte mit Tee und Knabbergebäck für angenehme Strickatmosphäre.

Der DRK-Ortsverein Taucha erwägt, diese Nachmittage gemeinsam mit Kindereinrichtungen, generationsübergreifend als einen festen Seniorentreff-Termin fortzusetzen. Handarbeiten oder auch hauswirtschaftliche Dinge, wie Servietten zu falten, wären erste Ideen dafür.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.11.2013
Reinhard Rädler

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