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Showgrößen und Kleinkunst bei mehr als tausend Veranstaltungen

10 Jahre Café Esprit Showgrößen und Kleinkunst bei mehr als tausend Veranstaltungen

Seit zehn Jahren hat das Café Esprit mit seinen mehr als tausend Veranstaltungen die Kulturszene der Parthestadt belebt und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Jetzt wurde das kräftig gefeiert.

Geburtstagsständchen für Anke und Hans-Jürgen Rüstau (stehend links) zum zehnjährigen Jubiläum. „Winni II“-Urgestein Stefan Langer (vorn rechts) gibt den Ton an.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha.. Seit zehn Jahren hat das Café Esprit mit seinen mehr als tausend Veranstaltungen die Kulturszene der Parthestadt belebt und weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht.

Am Samstag feierten Anke und Hans-Jürgen Rüstau mit ihren Stammgästen und Freunden nun ihr Jubiläum, das vor mehr als zehn Jahren mit einem Traum begann: Bei einer Kaffeepause am „Süßen See“ im Mansfelder Land genossen sie die Atmosphäre und verliebten sich in die Idee, einmal selbst ein eigenes kleines Café zu führen. Als Jahre später die Gaststätte „Zum Königsadler“ in der Leipziger Straße leer stand, war für die beiden nach einer Besichtigung der Räumlichkeiten klar: „Der Traum hat ein Bild, einen Namen, ein Zuhause“, wie es der poetisch vorbelastete Hans-Jürgen Rüstau später einmal - in einer kleinen Geschichte verpackt - beschrieb. Die Rüstaus waren sich einig: Eine Kneipe, wie vorher sollte es nicht wieder werden, hier sollen Musik, Literatur und Kunst heimisch werden.

Mehr als 300 Gäste kamen mittlerweile auf die kleine Bühne des Kulturcafés, talkten, zauberten, sangen oder musizierten und ließen Rüstaus Traum wahr werden. „Es war bisher für mich immer ein Erlebnis, wie viele der Stars in der Wohnzimmer-Atmosphäre des kleinen Cafés völlig entspannt und locker aus dem Nähkästchen plauderten. Das habe ich vor Kameras und Mikrofonen in den Studios nie erlebt“, zeigte sich Rundfunk- und Fernseh-Moderator Roman Knoblauch heute noch beeindruckt.

Erster musikalischer Gast war vor zehn Jahren Harry Künzel, der dem Café über die Jahre treu blieb, auch seine Söhne Lutz mit Enkelin Laura standen schon auf der Bühne und „Prinz“ Tobias war gemeinsam mit Kabarettistin Kathrin Weber auch schon Talkgast. Die prominente Gästeliste der etwa 60 „Blauen Stunden“ reicht von „A“, wie Anke Lautenbach bis „Z“, wie Zootierpfleger Jörg Gräser. Auch Bürgermeister Tobias Meier (FDP) gehörte zu den Gratulanten. „Es ist nicht die große Gage, die die Künstler hierher lockt, es ist die Herzlichkeit, die ihnen hier begegnet“, brachte es das Stadtoberhaupt auf den Punkt. Künstler, wie Gaby Rückert und Ingo Koster oder Dagmar Frederic waren wohl allein deshalb schon mehrfach zu Gast in Taucha.

Mit dem „Winni II“-Urgestein Stefan Langer, einem weiteren musikalischen Stammgast, ließen es die Gäste zur Geburtstagsparty am Samstagabend ordentlich krachen.

Von Reinhard Rädler

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