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Sorgen um Havarie-Verbindung nach Pönitz

Sorgen um Havarie-Verbindung nach Pönitz

Das Rathaus möchte einen Teil der öffentlichen Straße Am Bahnhof in Pönitz zum Fuß- und Radweg abwidmen. Bewohner sorgen sich, dass ihr Ortsteil damit weiter von der Kernstadt abgeschnitten wird.

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Soll für den Autoverkehr nicht mehr zugelassen sein: Das Rathaus will einen Teil der Straße Am Bahnhof in Pönitz zum Fuß-/Radweg abwidmen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Industrieberater Wolfgang Schubert fragt sich, was in den Köpfen der Stadt so vorgeht. „Wenn diese Straße inklusive Bahnübergang für den Pkw-Verkehr nicht mehr nutzbar ist, dann ist Pönitz endgültig von der Stadt Taucha abgeriegelt, insbesondere dann, wenn der Bahnübergang in der Tauchaer Straße aus irgendwelchen Gründen nicht befahrbar ist“, sorgt er sich. „Und das hatten wir in der Vergangenheit schon mehrfach“, gibt er zu bedenken. Wenn der Übergang gesperrt sei, gehe es nur noch über Liemehna nach Taucha. Für ihn sei das ein zwölf Kilometer langer Umweg. „Man denke nur an den Einsatz von Feuerwehr oder Krankenwagen", gibt er zu bedenken.

Ortsbeirat Frank Junge, der am Donnerstag als CDU-Stadtrat verpflichtet werden soll, hat grundsätzlich nichts gegen die Abwidmung, hält aber den Zeitpunkt für ungünstig. Wie berichtet, hat der Kreis angekündigt, im nächsten Jahr nach jahrelangem Warten die Ortsdurchfahrt zu erneuern. Er halte es nicht für besonders gut, gerade jetzt, wo es eng werden könnte, diese Zufahrt nach Taucha abzuschneiden. „Die Straße wäre doch ein guter Notbehelf für den Fall der Fälle", findet er. Sein Ziel sei aber, die Straße nach Merkwitz wieder befahrbar zu machen.

Die Stadt begründet ihre Absicht mit dem geplanten Umbau der Anrufschranke in eine Anlage für Fußgänger und Radfahrer. Dadurch verbessere sich deren Wartesituation, heißt es. Der Übergang solle erst gesperrt werden, wenn die neue Schranke kommt. Das sei nicht vor 2013, also nach dem Ortsdurchfahrt-Umbau.

Jörg ter Vehn

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