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Spielmannszug Taucha: Stündlich ein Konzert

Spielmannszug Taucha: Stündlich ein Konzert

Im Vierviertel-Takt geht es über den Hof des Rittergutsschlosses. Die Musiker des Spielmannszuges Taucha marschieren ordentlich, schließlich wollen die weiblichen und männlichen Mitglieder zwischen acht und 60 Jahren den Gästen beim Tag der offenen Tür zeigen, was sie drauf haben.

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Ein starkes Quartett im Spielmannszug Taucha: die Zwillinge Laura und Sandra Heimbrodt mit Nicole Sutula und Anne Schilhabel.

Quelle: Karoline Maria Keybe

Taucha. Mit dem  Stabführer, den Querflötenspielern, Trommel, Becken-Klingler, den Paukern, den Tamburin-Spielern und den Lyren begrüßt der Verein die Musikliebhaber in dem historischen Ambiente und ermuntert zum gemeinsamen Musizieren.

Immer zur vollen Stunde wurde am Sonntagnachmittag ein Konzert auf dem Schlosshof zum Besten gegeben. Immer an vorderster Klangfront war Stabführer Philippe Jänichen dabei. Der 53-Jährige ist zwar nicht der Vereinsvorsitzende, aber gab bei der Musik klar den Ton an. Alle Augenpaare waren auf ihn gerichtet. Mit sauber in die Hose gesteckten roten Vereins-T-Shirts warteten die Jungen, Mädchen, Männer und Frauen auf sein Kommando. Jänichen riss den Stab nach oben, warf den Musikern einen letzten vertrauten Blick zu – und los ging es: Mit dem rhythmischen Tönen des Deutschmeister-Regimentsmarsches wurde der Nachmittag eröffnet.

In der ersten Reihe standen die drei Lyra-Mädchen. Im Takt hauten sie ihre Schlegel auf die metallischen Klangplatten, dass die an beiden Rahmenenden hängenden weißen Rossschweife nur so zitterten. Ganz links musizierte auch Claudia Müller. Die junge Frau hielt die Augen geschlossen. Vor elf Jahren war  die damals 17-Jährige zum Verein gekommen und verliebte sich gleich in das Stabxylophon. „Das Instrument sah einfach so spannend aus“, erinnerte sich die 28-Jährige und gab zu, heute nicht mehr ohne den hellen Glockenklang ihrer Lyra leben zu können.

Mittlerweile hatte sich der Hof des Rittergutsschlosses gefüllt. Hits von Nina Hagen, Wencke Myhre und den Puhdys waren wohlbekannte Melodien und luden das Publikum zu Mitklatschen ein. Wer aber auf eine stimmliche Einlage wartete, wurde leider enttäuscht. „Beim Singen wird’s schlimm“, sagte lächelnd der Vereinsvorsitzende Roland Schulze. Sohn Falk stimmte zu: „Da bleiben wir doch lieber bei unseren Instrumenten“.

Karoline Maria Keybe

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