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Taucha Sportfest mit Rollator-Rallye und Kegeln
Region Taucha Sportfest mit Rollator-Rallye und Kegeln
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10:00 22.06.2011
Da geht's lang: Ergotherapeutin Nora Hansen weist Gertrud Dietel den Weg durch den Parcours, an diesem Tag auch Rollator-Rallye genannt. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

. Der ehemalige Diplomsportlehrer, inzwischen 81 Jahre alt, ist einer der gut 90 Bewohner des Heimes und hatte sichtlich Spaß an der körperlichen Ertüchtigung. „Es ist eine schöne Abwechslung“, lobte er das Sportfest. Dazu waren im Speisesaal und im Eingangsbereich kleine Sportbahnen aufgebaut worden: Blechbüchsen warteten darauf, umgeschmissen zu werden. Kegel standen bereit, Ringe konnten über Stäbe geworfen werden – und dann war da noch der Rollstuhl-Parcours, der an diesem Tag eher zur Rollator-Rallye wurde.

Ergotherapeutin Nora Hansen wies dort die Senioren in die kleine „Rennstrecke“ ein, die ein paar Mal um bunte Plasteeimer herumführte. Bei Bedarf feuerte sie die betagten Sportler an, half auch schon mal nach und schob Rollis mit an. Den „Rallyefahrern“ macht es sichtlich Spaß. Sie erhielten am Ende kleine Preise von Süßigkeiten über Gesundheitspflegeartikel bis zum Fläschchen Sekt. „Das sind alles Geschenke von unseren Lieferanten und von Sponsoren“, dankte Heimleiterin Ramona Springsguth im Namen ihrer Bewohner für die Gaben.

„Mir gefällt das gut“, sagte Bewohnerin Gertrud Dietel. „Das ist doch mal was Neues, mal was Anderes“, sagte die rüstige 83-Jährige. Es gehe jedoch um mehr, erklärte Springsguth. „Wir wollen den Senioren auf der eine Seite ein paar Höhepunkte bieten, sie aber auch spielerisch mobilisieren“, erläuterte sie. Die Bewegung tue allen gut. Die Spiele des Sportfestes dienten auch dazu, die Motorik etwas zu schulen.

Aus dem selben Grund habe das Heim auch eine Wii-Konsole angeschafft. Damit könnten die Bewohner zum Beispiel Kegeln, ohne sich zu bücken, oder andere leichte Spiele mitmachen. Dieses eigentlich für Familien gedachte System arbeitet mit so genannten Controllern, die der Spieler in die Hände nimmt. Mit ihnen führt er dann die Bewegungen der echten Sportart aus. Auf einem Fernsehbildschirm kann man so gegen andere Spieler oder den Computer antreten.

Wer sich im Heim umsehen will, kann das am besten am Freitag, dem 1. Juli. Dann feiern die Bewohner ihr Sommerfest, präsentieren ihre Basteleien. Ein Alleinunterhalter spielt Musik, zudem gibt es viele Infostände sowie Kaffee und Kuchen. Los geht‘s an dem Tag ab 14 Uhr.

Jörg ter Vehn

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