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Spuren von 1813 in Taucha

Spuren von 1813 in Taucha

Wenn die Völkerschlacht vor 200 Jahren auch vor den südlichen Toren Leipzigs stattfand, so hinterließ sie auch in Taucha ihre Spuren. So wurde beispielsweise das Schloss im Jahr 1813 als Lazarett genutzt, im Schlosspark sind in zwei Massengräbern etwa 40 Menschen beerdigt worden.

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Restauration abgeschlossen: das Grabdenkmal von Gotthard Johann Manteuffel.

Quelle: Julia Tonne

Taucha. Seit Freitagabend erinnert an dieser Stelle eine Gedenktafel an die Verstorbenen, die bis heute namenlos geblieben sind.

Der Förderverein Schloss Taucha wollte die Geschichte dieses Ortes nicht in Vergessenheit geraten lassen und arbeitete zusammen mit dem Neigungskurs Geschichte der Oberschule daran, die Historie aufzuarbeiten. Ziel der Recherchen der Schüler waren die Erinnerungstafel und ein Stadtplan, in dem die geschichtsträchtigen Orte dokumentiert sind. "Heute sind die Tage im Oktober jedes Jahr ein Zeichen der Völkerverständigung", sagte Jürgen Ullrich vom Förderverein anlässlich der Enthüllung der Tafel. Das Gedenken an die Ereignisse müssten nun auch die nachfolgenden Generationen bewahren, deshalb habe der Verein mit den Acht- und Neuntklässlern zusammengearbeitet.

Auch die restaurierten Grabmäler von Gotthard Johann Manteuffel und Richard Bogue wurden am Freitagabend auf dem Friedhof der Öffentlichkeit präsentiert. In den vergangenen Wochen waren die Grabsteine aufwendig wiederhergestellt worden, nachdem sie zunehmend verfallen waren (die LVZ berichtete). Während Manteuffel im Jahr 1813 die Kosaken befehligte, führte Bogue die einzige englische Einheit an. Beide fielen in der Schlacht und wurden auf dem Tauchaer Friedhof beigesetzt.

Eine besondere Herausforderung lag für die Restauratorin Birgit Mühler darin, für das Manteuffel-Denkmal eine Entwässerung zu schaffen. "Die meisten Schäden entstanden durch ablaufendes Wasser", sagte sie. Zudem seien zusätzliche Teile vergoldet worden. Am Bogue-Grabmal wurden hingegen unter anderem Platten ausgetauscht.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.10.2013
Julia Tonne

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