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St. Moritz zeigt wieder die Zeit

St. Moritz zeigt wieder die Zeit

Der Blick nach oben verheißt den Tauchern seit kurzem wieder, welche Stunde es geschlagen hat. Nur mit dem gewünschten Ton hapert es noch.Seit Wochen regen sich die Besucher der Altstadt darüber auf, dass im eigentlich fertig sanierten Kirchturm die Uhr fehlt.

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Die Zeiger sind wieder dran: St. Moritz zeigt die Zeit, schlägt aber keine Stunden.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. . Jetzt ist wieder eine drin. „Wir haben die alte Uhr erst mal wieder zum Laufen gebracht, damit die Leute nicht so lange auf ein leeres Ziffernblatt schauen müssen“, erklärte gestern Pfarrer Christian Gottfried Edelmann. Es sei aber eben noch das alte Werk, nicht das gewünschte neue. Dabei sei ein weiteres Probleme aufgetaucht, über das erst diese Woche der Kirchenvorstand beraten müsse.

Wie berichtet, hatte die Kirchgemeinde die Sanierung des Turmes damit krönen wollen, ein Uhrwerk mit Stundenschlag von einer befreundeten Gemeinde einzubauen. Ein nötiges Podest dafür hat der beauftragte Uhrmacher bereits im Turm installiert. Jetzt kam jedoch die Nachricht: Das neue Uhrwerk ist ein Tageswerk, müsste also jeden Tag neu aufgezogen werden – eine ziemliche Tortur angesichts des doch relativ hohen Tauchaer Kirchturmes. Technisch gesehen ist ein elektrischer Aufzug des Uhrwerks möglich. Doch die Nachrüstung kostet Geld, über dessen Bereitstellung der Kirchenvorstand erst beraten muss.

Auch das alte Uhrwerk wird übrigens mechanisch angetrieben. Aber dabei handele es sich um ein Wochenwerk, heißt es in der Kirche. Einmal aufziehen pro Woche genüge.

Der Kirchturm war im vorigen Jahr mit hohem Aufwand saniert worden, nachdem Längsrisse im Bruchstein-Mauerwerk aufgetaucht waren. Die Dachschindeln warene zudem ausgetauscht worden, nachdem die Köpfe der Nägel abzufaulen drohten. Auf Wunsch der Denkmalschützer bekam St. Moritz eine Kupferhaube.

Jörg ter Vehn

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