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Taucha Städtische IBV saniert erstmals behindertengerecht
Region Taucha Städtische IBV saniert erstmals behindertengerecht
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07:00 29.01.2012
Noch nicht fertig, aber zu einem großen Teil schon vermietet: In der Robert-Blum-Straße hat die IBV erstmals Wohnungen behindertengerecht saniert. Quelle: Jörg ter Vehn
Taucha

Im Vorjahr hatte IBV-Geschäftsführer Achim Teichmann die speziellen Sanierungen als eine Art Modellversuch erklärt. Gestern zog er auf LVZ-Anfrage eine erste vorsichtige Bilanz: Von den acht in der Walther-Rathenau-Straße altersgerecht sanierten Wohnungen seien sieben vermietet. „Und von den zwölf behindertengerechten Wohnungen in der Robert-Blum-Straße sind fünf schon weg – obwohl die Wohnungen noch gar nicht fertig sind – ich bin voll zufrieden“, sagte er.

Die Sanierungserfolge und die niedrige IBV-Leerstandsquote von nur 5,5 Prozent bei saniertem Wohnraum sollten trotzdem nicht übermütig werden lassen, meint Teichmann. Rund einhundert teilsanierte Wohnungen habe die IBV noch im Bestand, unsanierte gar nicht mehr. Trotzdem seien in diesem Jahr keine weiteren Sanierungen geplant. „Wir müssen erst mal sehen, wie sich die Lage entwickelt“, erklärt er. Schließlich gebe es durch die Fertigstellung vieler Seniorenwohnungen in Taucha Bewegung auf dem Markt, den auch die IBV spüren werde.

Mit dem DRK und deren fertiggestellter Anlage in der Altstadt direkt am Markt gebe es aber zum Beispiel eine Kooperation, erklärte er. Denn jeder Standort habe etwas für sich. So könnten Kunden, die bei der IBV nicht fündig werden, vielleicht beim DRK eine Wohnung für sich entdecken – „und andersrum“, betont Teichmann und wirbt für die nahe Straßenbahnanbindung und die guten Einkaufsmöglichkeiten nahe der Wohnungen in der Robert-Blum-Straße.

Die sollen bis zum Ende des ersten Quartals fertiggestellt sein. Derzeit liefen die Vorbereitungen für die Fassadensanierungen der Häuser. Die Ausschreibungen seien schon raus. „Die Rampen müssen dann noch zu Ende gebaut werden, dann beginnen auch die Arbeiten wie Pflasterung der Wege und das Herstellen der Außenanlagen“, schaut er voraus.

Jörg ter Vehn

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