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Start für Wasserlehrpfad am Lösegraben

Start für Wasserlehrpfad am Lösegraben

Der Lösegraben in Taucha wird seit gestern zum Wasserlehrpfad ausgebaut. Hinter dem Noweda-Gelände begannen Mitarbeiter des Zweckverbandes Parthenaue mit Baumpflanzungen.

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Bäume pflanzen und sichern: Andreas Haun schlägt den Pfosten, Frank Berger hält ihn fest.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Zwei Ulmen, sechs Erlen sowie drei Haselnüsse und fünf Weiden sollen das kleine Gewässer künftig beschatten und naturnäher gestalten helfen. In einem ersten Abschnitt würden rund 450 Meter des Grabens zum Wasserlehrpfad ausgebaut, erläuterte Verbands-Geschäftsführer Andreas Gumbrecht. Insgesamt werde der Pfad einmal 1,2 Kilometer lang sein und führe durch das Mimo-Gelände hindurch zur Parthe nach Seegeritz und zum dortigen Naturlehrpfad durch den Staditzwald.Wie berichtet, soll der Wasserlehrpfad den Lebensraum Bach erlebbar machen. Auf Stelen sollen die Besonderheiten des Ökosystems erklärt, Flora und Fauna vorgestellt werden. Trittsteine im Bach und aufgeweitete Stellen sollen Schülern und Jugendgruppen helfen, den Bach selber zu erkunden, Proben zu nehmen oder Bewohner aus nächster Nähe zu beobachten.Der Gewässerbeirat des Verbandes hatte vorige Woche das Konzept begutachtet und für gut befunden. Als nächstes werde versucht, eine Förderung über das Programm der Integrierten Ländlichen Entwicklung zu erhalten, so Gumbrecht. „Vieles können wir zudem selber machen, wie etwa das Design der Schilder oder das Bemalen“, sagte er. Während die hölzernen Stelen inzwischen über Gönner zusammengetragen wurden, würden aber noch Sponsoren für die Wegherstellung und die Eisenträger der Stelen gesucht, so Gumbrecht.Der Lösegraben steht im Fokus der Verbands-Arbeit in diesem Jahr. Derzeit werde auch ein Pflege- und Entwicklungsplan für das Gewässer erarbeitet, erläuterte Gumbrecht. Der werde nach einer ausführlichen Analyse des Grabens und einer Art Inventur verbindlich vorschreiben, welche Maßnahmen an dem Bach in den nächsten fünf bis zehn Jahren vorzunehmen sind.Chance für den Verband: Maßnahmen an dem Gewässer sind als Ausgleich für die derzeitige A14-Erweiterung vorgesehen – und werden vom Autobahnamt des Freistaates finanziert. „Da wollen wir jetzt ganz konkret vorgehen und sagen, was wir wo wollen“, sagte Gumbrecht.

Jörg ter Vehn

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