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Sternsinger ziehen in Taucha von Haus zu Haus

Sternsingeraktion Sternsinger ziehen in Taucha von Haus zu Haus

In Taucha und seinen Ortsteilen waren am Wochenende wieder 27 Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Anna, sowie fünf der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Moritz, als Heilige Drei Könige unterwegs. Bei der weltweit größten Solidaritätsaktion, bei der sich in den letzten Jahrzehnten Kinder für Kinder in Not engagieren, steht die 58. Aktion Dreikönigssingen in diesem Jahr unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich und andere ­– in Bolivien und weltweit“.

Die Tauchauer Sternsinger machen sich fröhlich auf den Weg.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. In Taucha und seinen Ortsteilen waren am Wochenende wieder 27 Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Anna, sowie fünf der evangelisch-lutherischen Gemeinde St. Moritz, als Heilige Drei Könige unterwegs. Die Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren beteiligten sich damit auch in diesem Jahr wieder an dem katholischen Brauch, dessen Tradition in Europa bis ins Jahr 1541 zurückreicht. Bei der weltweit größten Solidaritätsaktion, bei der sich in den letzten Jahrzehnten Kinder für Kinder in Not engagieren, steht die 58. Aktion Dreikönigssingen in diesem Jahr unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich und andere ­– in Bolivien und weltweit“.

„Viele Menschen in diesem südamerikanischen Staat mit seiner ethnischen Vielfalt werden durch ihre Herkunft und Traditionen angefeindet und ausgegrenzt“, sagte Gemeindemitglied Benedikt Wrobel, der die Kinder vorbereitet hatte. „Gerade in der heutigen Zeit ist das Thema ‘Respekt‘ aktueller, denn je. Auch hier in Deutschland“. Mit den Spenden soll das Projekt „Palliri“, das sich vor Ort dem respektvollen Umgang von Kindern und Jugendlichen untereinander widmet, unterstützt werden.

Nachdem die Kinder im Pfarrhaus in der Sommerfelder Straße geschminkt und in die Gewänder aus dem Morgenland geschlüpft waren, machten sie sich in Dreiergruppen auf den Weg. Als erstes steuerten Phillip, Paul und Rafael das Haus von Familie Klimt an und sangen das Lied „Gloria, Gloria, Gloria! Öffnet die Türen weit, es ist Sternsingerzeit“. Beatrice Cerny und Ehemann Gabriel öffneten mit ihren Kindern Markus (2) und Emilia (6 Monate) die Tür und ließen mit den traditionellen Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ den Segen „Christus segne dieses Haus“ anbringen. „Für das Sternsinger-Projekt spenden wir gerne“, sagte das junge Paar.

Von Reinhard Rädler

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