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Taucha Straßenbau in Pönitz - in diesem Jahr soll es passieren
Region Taucha Straßenbau in Pönitz - in diesem Jahr soll es passieren
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11:05 20.05.2015

Seit rund 20 Jahren fordern die Pönitzer, etwas gegen den desolaten Zustand von Straße und Fußweg im Ort zu unternehmen. Jetzt wird es konkret und damit kommen auch viele Fragen auf.

Wo sollen wir die Autos während der Bauzeit hinstellen?, Bleibt für die Landwirtschaftstechnik eine Zufahrt auf die Felder?, Warum werden Kreuzung und Bushaltestelle so und nicht anders gebaut?, Wie werden die Einfahrten zu den Grundstücken gestaltet?, Welche Kosten kommen auf die Anlieger zu?, Bleibt die Tempo-30-Zone? - Diese und viele andere Fragen, unter anderem auch zu der umstrittenen Verkehrsführung an der Bahn, spielten in der Veranstaltung eine Rolle, ohne dass die Verantwortlichen im jetzigen Planungsstadium immer eine abschließende, detaillierte Antwort geben konnten.

Der Ausbau soll von Juni bis Dezember in diesem Jahr über die Bühne gehen. Erst verlegen die KWL neue Leitungen, danach schließt sich nahtlos der Straßenbau an. Während dieser Zeit, hieß es, kann es phasenweise zur Vollsperrung der Kreisstraße kommen, so dass die Pönitzer über Liemehna wieder eine längere Umleitungsstrecke in Kauf nehmen müssen.

"Die Zufahrt zu den Feldern wird gewährleistet sein. Natürlich sind immer auch Absprachen mit uns oder dem Baubetrieb notwendig", sagte Nordsachsens Straßenbauamtsleiter Uwe Schmidt. Das Abbiegeverbot nach der Bahnschranke bleibe bestehen, daran führe kein Weg vorbei. Für Rettungsfahrzeuge werde eine Lösung gefunden. Da die Straße nach dem Ausbau breiter und in einem besseren Zustand sein wird, geht Schmidt davon aus, dass dort künftig 50 Kilometer pro Stunde statt 30 gefahren werden dürfen.

Bezüglich einer Auskunft über die Kostenbeteiligung der Bürger vertröstete Tauchas Fachbereichsleiterin Barbara Stein auf den 18. April. Da soll es konkret zu diesem Thema im Ratssaal eine weitere Bürgerversammlung geben. Bis dahin hoffe man auf Informationen über eventuelle Fördermittel. "Mit unseren Anträgen haben wir und der Landkreis alles ausgeschöpft, was möglich ist", sagte Stein. Wenn bis zum 18. April noch keine Zahlen auf dem Tisch liegen, würde die Veranstaltung verschoben.

Laut Straßenausbaubeitragssatzung werden die Anwohner mit zehn Prozent an den umlagefähigen Kosten beteiligt. Die Stadt hat unter anderem für Fußweg und Straßenbeleuchtung 250000 Euro eingeplant. Die Höhe der Gesamtkosten für das Projekt wurde mit 850000 Euro beziffert. Stein sagte zu, dass die 1994 von der Kiesabbau-Firma Rösl für Infrastrukturmaßnahmen in Pönitz zur Verfügung gestellten 100000 D-Mark dem Ort zugute kommen sollen. Wie genau das passieren soll, stehe aber noch nicht fest.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.03.2013

Olaf Barth

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