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Streit über Bauvorhaben in Taucha

Keine Veränderung am „Café Sitz“ Streit über Bauvorhaben in Taucha

Verordneter Stillstand: Am ehemaligen Tauchaer Café Sitz in der Leipziger Straße wird auch in diesem Frühjahr kein Bagger anrollen. Oft versprachen die Verantwortlichen, dass sich etwas bewegt. Nun ist davon keine Rede mehr.

So sah das 1930 eröffnete einstige Tauchaer Café Sitz aus.

Quelle: Stadtmuseum Taucha

Taucha. Frei nach dem Film-Motto „Und täglich grüßt das Murmeltier“ berichtet die LVZ. seit Jahren schon regelmäßig über den aktuellen Stand zum „Baugeschehen“ am ehemaligen Tauchaer Café Sitz in der Leipziger Straße. Oft hieß es seitens der jeweils Verantwortlichen: „Ab Frühjahr wird gebaut.“ Das ist dieses Jahr nun anders. Ab Frühjahr wird gegenüber der Sparkassenfiliale zwar wieder nicht gebaut, aber diesmal wird das auch gleich so gesagt.

„Am Bauherren liegt es nicht, wir wollten schon voriges Jahr beginnen. Aber die Behörde hat die Baugenehmigung nicht verlängert. Und als wir Anträge zum Fällen der Bäume stellen wollten, da ging es mit dem Ärger richtig los“, sagte am Donnerstag der zuständige Architekt. Da wo einst das 1930 eröffnete Café Sitz stand, hat sich nach dessen Abriss in der Baugrube ein Teich gebildet, umringt von reichlich Wildwuchs. Für eine Berliner Immobilien-Firmengruppe projektiert Michael-Julius Zilinski an dem inzwischen zugewachsenen Standort die dort von den Auftraggebern geplante Seniorenresidenz mit 120 Bettenplätzen. Das Landratsamt Nordsachsen hatte dort aber voriges Jahr die mehrfach verlängerte Baugenehmigung nicht noch einmal verlängert . Unter anderem wurde auf für das FFH-Gebiet neue Anforderungen bezüglich des Hochwasserschutzes verwiesen.

Angesichts dieser Entwicklungen konnte der Berliner nur mit Mühe an sich halten, „um sich nicht um Kopf und Kraken zu reden“. Jetzt liege der Fall im Widerspruchsverfahren beim Freistaat und in der Hand von Anwälten. „Wie in der Sache mit uns umgegangen wurde ist schlimm, das habe ich in 30 Berufsjahren noch nicht erlebt“, schimpfte Zilinski.

Von Olaf Barth

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