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Taucha baut neuen Kindergarten

Taucha baut neuen Kindergarten

Jetzt steht es fest: In Taucha wird ein neuer Kindergarten gebaut. Nachdem schon seit Monaten entsprechende Überlegungen im Rathaus und unter den Stadträten kursieren, hat nun der Ausschuss für Kultur, Schulen, Soziales, Sport und Jugend in seiner jüngsten Sitzung eine klare Position bezogen.

Taucha. Wie Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) gestern informierte, soll spätestens April 2016 eine neue Kindereinrichtung in Betrieb genommen werden.

"Das ist eigentlich schon zu spät, der Sommer 2015 wäre wünschenswert, bei den Anmeldungen die uns jetzt schon vorliegen. Wir haben nahezu täglich Anrufe mit Nachfragen nach Plätzen", sagte gestern Eva-Maria Etzold, die die Volkssolidaritäts-Kindertagesstätte Spatzennest in Dewitz leitet. Seit 36 Jahren arbeite sie schon als Erzieherin, aber so einen Kinder-Boom wie jetzt habe sie in Taucha noch nie erlebt. "Das ist natürlich eine erfreuliche Entwicklung, und wir sind auch froh, dass jetzt eine neue Einrichtung gebaut werden soll. Kinder sind die beste Investition in die Zukunft, da geht es mit Taucha weiter aufwärts. Hauptsache, Streitigkeiten über Trägerschaft oder Standort verzögern das Bauvorhaben nicht", sagte die 55-Jährige.

Wie eine gestrige LVZ-Blitzumfrage in allen acht Tauchaer Kindereinrichtungen ergab, sind alle ausgebucht. Zudem gebe es bereits weitere Anmeldungen und Wartelisten. Momentan verfügen die acht Einrichtungen insgesamt über 169 Krippen- und 421 Kindergartenplätze. Hinzu kommen 25 Betreuungsplätze bei fünf Tagesmüttern. Der jetzt ins Auge gefasste Neubau soll voraussichtlich bis zu 100 weiteren Kindern Platz bieten. Seine Finanzierung ist laut Schirmbeck noch nicht geklärt. Auch ein Betreiber steht noch nicht fest, bei den Freien Trägern werde derzeit das Interesse abgefragt.

Als mögliche Standorte sind zwei Areale im Gespräch: Neben der jetzigen St.-Moritz-Kita an der Klebendorfer Straße sowie im Bereich Friedrich-Ebert-Straße. Beide Flächen sind im Besitz der Stadt bzw. der städtischen Gesellschaften und beide haben Baurecht. Leicht favorisiert ist die Friedrich-Ebert-Straße, weil es auf dieser Seite der durch die Bahngleise geteilten Stadt bisher nur eine Einrichtung in der Graßdorfer Straße gibt. Der Neubau könnte so für Familien im Graßdorfer Wäldchen und in Cradefeld, aber auch für Merkwitzer und Seegeritzer interessant sein. Vor allem aber, so Schirmbeck, ziehen die im dortigen Umfeld aktuell laufenden und auch künftigen Entwicklungen zur Schaffung attraktiven Wohnraums weitere Zuzüge vom Familien nach sich, die ebenfalls von dieser neuen Einrichtung an dem Standort profitieren würden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.11.2014
Olaf Barth

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