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Taucha hat jetzt eine Apothekerstraße

Taucha hat jetzt eine Apothekerstraße

Der Stadtplan von Taucha muss um einen neuen Straßennamen ergänzt werden. Die Apothekergenossenschaft Noweda mit Sitz am westlichen Stadtrand in der Portitzer Straße 54 macht ihre bislang namenlose Firmenzufahrt zur "Apothekerstraße".

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Betriebszufahrt bekommt Status einer Straße: Roland Flis von der Betriebsleitung, Bürgermeister Holger Schirmbeck und Wilfried Buss (von rechts) von der Geschäftsleitung enthüllen das neue Straßenschild.

Quelle: Frank Schmidt

Taucha. Folglich müssen sich Paket- und Postzusteller sowie Speditionen, Anlieferer und Abholer nicht wundern, wenn sie zukünftig die Pharma Handelsgesellschaft zwar am gewohnten Standort vis-à-vis der Aral Tankstelle, jedoch ab sofort in der Apothekerstraße 1 anzufahren haben. Denn die Namengebung ist nicht nur mit der Enthüllung des blank geputzten Straßenschildes wirksam geworden, sondern auch schon auf der Firmenhomepage nachzulesen. Dem vorausgegangen war eine entsprechende Bitte der Betriebsleitung an die Stadt, um das 75-jährige Firmenjubiläum von Noweda zu krönen. "Wir sind ein apothekeneigenes Wirtschaftsunternehmen, also eine Genossenschaft. Da war es uns besonders wichtig, mit diesem Straßennamen deutlich zu machen, dass unsere Kunden gleichzeitig auch Eigentümer der Noweda sind", sagte Betriebsleiter Roland Fliß.

Nach Überspringen aller bürokratischer Hürden, die zu solch einem Verwaltungsakt dazugehören, gab es für die Namensgebung grünes Licht aus dem Rathaus. "Der Stadtrat hat mit diesem plakativen Beitrag zum Firmenjubiläum den besonderen Stellenwert des Unternehmens unterstrichen. Noweda ist für Taucha ein sehr stabiler und verlässlicher Partner, der seit seiner Ansiedlung Anfang der 90er Jahre größter Arbeitgeber ist, bei dem rund 250 Menschen in Lohn und Brot stehen", rechtfertigte Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) die mit der Namensvergabe "besondere Wertschätzung" des Unternehmens. "Hinzu kommen weitere 200 Mitarbeitern", ergänzt Fliß, "die in unserem Auftrag in Speditionen beschäftigt sind."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.12.2014
Frank Schmidt

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